• Armenien entdecken - eine exklusive Kulturreise im Kaukasus


        Lieben Sie Reisen an außergewöhnliche Ziele, die exklusiv, anspruchsvoll und niveauvoll zugleich sind? Dann ist unsere Armenien-Rundreise mehr als ein Geheimtipp für Sie - ein unvergessliches Ereignis, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Entdecken Sie Jerewan - eine Metropole mit jahrtausendealter Vergangenheit und ebenso bunter wie lebendiger Gegenwart. Lassen Sie Kirchen und Klöster auf sich wirken, zum Beispiel in der alten Hauptstadt Etschmiadsin oder beim Besuch des Klosters Geghard - beides UNESCO-Welterbe-Orte. Armeniens uralte christliche Kultur ist unübertroffen, dieser großen Tradition können Sie auf Ihrer Kulturreise exklusiv nachspüren. Nicht minder eindrucksvoll sind die Naturwunder des Kaukasus-Staates. Schroffe Bergwelten von wilder Schönheit, grüne Täler und die blauen Wasser des Sewan-Sees verbinden sich zu einer einmaligen Landschaftssymphonie, die Sie bei Ihrer Armenien-Rundreise verzaubern wird. Und in der Ferne schimmern die schneebedeckten Gipfel des Ararats, ein armenischer Sehnsuchtsort. Anspruchsvoll im Programm und niveauvoll bei der Durchführung - das ist unsere Armenien-Kulturreise.
        Die 8-tägige Rundreise „Authentisches Armenien“ findet mit einer örtlichen deutschsprachigen Reiseleitung statt. Ab 4 Personen garantieren wir die Durchführung.

        Gerne können Sie diese Reise auch als ganz private und individuelle Reise für 2 Personen gegen einen Aufschlag buchen. Bitte fragen Sie unverbindlich bei uns an.

        Ihre Vorteile bei Trias Travel auf dieser Reise:

        • Top Leistung und persönlicher Service = Sie müssen sich vor Ort um nichts kümmern und können also Ihre Studienreise unbeschwert genießen.
        • Kleine Reisegruppe = maximal 12 Teilnehmer.
        • Trias Travel-Team ist rund um die Uhr für Sie erreichbar.
        • Linienflüge - keine Charterflüge
        • Frühere An- bzw. Abreise können wir gerne für Sie auf Wunsch organisieren.

        Reiseverlauf

         Tag 1

         Flug nach Jerewan

         Tag 2

         Jerewan - Echmiadzin - Zvartnots - Jerewan

         Tag 3

         Jerewan - Ghazaravan Dorf - Saghmosavank - Amberd Festung -  Gjumri (Villa Kars)

         Tag 4

         Gjumri - Sanahin Kajaran - Odzun - Dorf Fioletovo - Dilijan

         Tag 5

         Dilijan - Goshavank - Sevan - Noraduz - Jerewan

         Tag 6

         Jerewan - Khor Virap - Noravank - Areni Höhle - Jerewan

         Tag 7

         Jerewan - Garni - Geghard - Ararat Brandy Fabrik - Jerewan

         Tag 8

         Abreise und Heimflug

        Wir haben noch weitere anspruchsvolle und exklusive Kulturreisen nach Armenien im Programm. Sie wissen nicht genau, welche davon gerade die richtige für Sie ist? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern!

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        Unverbindliche Anfrage
      • Im Preis enthaltene Leistungen:

        • Linien-Flüge Frankfurt - Jerewan / Jerewan - Frankfurt, inkl. aller Sicherheitsgebühren, Luftverkehrsabgaben und Kerosinzuschläge. Andere Abflughäfen sind auf Anfrage möglich (evtl. mit Aufschlag)
        • Transfers
        • deutschsprechender örtlicher Reiseleiter
        • 7 x Übernachtungen
        • Verpflegung nach Programm (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
        • Eintritte und lokale Haustastings (Garni, Zvarntots, Höhle von Areni, Standardweinprobe in Areni)
        • 1 x Flasche Wasser pro Tag (p.P.)
        • Reisepreissicherungsschein

        Nicht enthaltene Leistungen:

        • Alle Mahlzeiten, die nicht im Programm aufgeführt sind
        • Portage 1-2 EUR pro Gepäck
        • Trinkgelder für Führer und Fahrer (Empfehlung: 2-3 EUR für den Fahrer p/P pro Tag; 3-4 EUR für den Führer p/P pro Tag)
        • Telefongespräche, Wäscheservice, alkoholische und nicht alkoholische Getränke
        • Serviceleistungen, die nicht im Reiseverlauf erwähnt werden
        • Persönliche Ausgaben
        • Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, weitere Reiseversicherungen

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        Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
        Preise für Kinder auf Anfrage.
        Änderungen und Irrtümer vorbehalten

      • Kein passender Termin dabei?

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        Reisemedizin

        Reiseapp Auswärtiges Amt

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      • Informationen und Tipps für Armenien

        Visum:
        Bürger der GUS-Staaten, der EU-Mitgliedstaaten und der Schengen-Staaten benötigen kein Visum.
        Bürger aus anderen Ländern erhalten das Visum bequem bei der Einreise am Flughafen in Jerewan oder bei Einreise über Georgien an der Landesgrenze. Die Gebühr ist in Dram (Wechselstube und Geldautomat sind am Flughafen Jerewan vorhanden) bar und passend (3000 Dram entsprechen ca. 6,- €) zu zahlen; Minderjährigen werden die Visa gebührenfrei ausgestellt. Probleme bei der Visumbeantragung am Flughafen sind bisher nicht bekannt geworden, sofern die Antragsteller gültige Reisepässe der Bundesrepublik Deutschland vorgelegt haben.
        Weiterhin kann man Visa für 120 Tage bei der Einreise erhalten, Mehrfacheinreise möglich. Die Gebühr für ein Visum über 120 Tage ( Mehrfacheinreise) beträgt 15.000 AMD ( etwa 30 € ).
        Visaverlängerung ist möglich und muß beantragt werden. Man stellt den Antrag in der Polizeistation  Mashtots Ave. 13 A, Yerevanan, Tel. +37410-530182. Die Gebühr für einen Verlängerungstag beträgt 500 AMD. Bitte achten Sie darauf, eine eventuell erforderliche Visaverlängerung rechtzeitig beantragt wird, am besten 3 Tage vor Ablauf des noch gültigen Visums. Verpassen Sie die Visaverlängerung, kann eine Strafe zwichen 50.000 und 100.000 AMD fällig werden. Ob diese Regelung strikt angewendet wird, sollte man besser nicht probieren.
        Ausführliche Informationen in Englisch:  http://www.armeniaforeignministry.com/

        Sicherheit:
        Yerevan kann als eine der sichersten Städte der Welt betrachtet werden. Hier kann man spät Abends und während der Nacht sicherer durch die Stadt laufen, als in vielen Städten Europas während des Tages. Es hat den Anschein, als gäbe es in Yerevan keine Diebe und Räuber, oder man muss annehmen, sie sitzen alle ein. Tatsächlich ist die Kriminalitätsrate sehr niedrig. Ein Tourist kann sich hier genau so sicher fühlen wie ein Einheimischer.

        Orientierung:
        Es ist sehr einfach, sich in der Stadt zurecht zu finden, auch wenn Sie das erste Mal hier sind, keinen Stadtplan dabei haben oder wenn Sie keinen fragen können. Sicherlich ist diese Situation schwer denkbar, aber auch dann könnten Sie kaum innerhalb der Stadt verloren gehen. Die Stadt selbst ist nicht sehr groß, wenn man von den Außenbezirken und Vororten absieht. Die Stadtmitte wird von kreisförmigen Straßen abgegrenzt. Netzförmig liegen dann die zentralen Wege in dieser hufeisenförmigen Umfassung. Eine Hauptachse liegt zwischen der Oper und  dem zentralen Platz der Republik. Ebenfalls vom Platz der Republik geht die historische Einkaufsstraße an der Oper und den Cafes vorbei weiter nach Norden.

        Die Straßen sind voll von allen möglichen Transportmitteln: sogenannte Marshrutkas (Minibusse), Busse und natürlich Taxis. Im Innenstadtbereich kann man alles zu Fuß erreichen. Sollten Sie einmal vom Wege abgekommen sein, fragen Sie einfach eine Person in ihrer Nähe nach dem richtigen Weg. Seien Sie sicher, man wird Ihnen helfen und zur Not auch zu Ihrem gewünschten Ziel begleiten.

        Währung:
        Die nationale Währung ist der armenische Dram, abgekürzt AMD. In Geschäften und Restaurants wird nur der armenische Dram angenommen. Es gibt keine Probleme mit dem Umtausch von ausländischen Währungen in AMD. Es gibt viele Wechselstuben innerhalb der Stadt, auch Supermärkte betreiben eigene Wechselstuben und haben den Vorteil eines 24 Stunden Service. Beim Umtausch ist kein Pass erforderlich.
        In größeren Geschäftszentren und Restaurants bzw. Cafes werden auch Kreditkarten akzeptiert.
        In verschiedenen Banken und auch bei Geldautomaten kann man Geld abheben.

        Trinkgelder:
        Es gibt Restaurants, da ist das Trinkgeld im Preis bereits enthalten (ca. 5 bis 7 %). Hier sollte kein Trinkgeld extra gezahlt werden. In den anderen Fällen wird empfohlen ein Trinkgeld von etwa 10 % zu geben.

        Sprache:
        Die offizielle Landesprache ist Armenisch. Es gibt aber viele Personen, vor allem jedoch Jugendliche, die inzwischen Englisch sprechen. Französisch ist auch verbreitet, sowie Deutsch für viele aus der Schule., daneben spanisch bzw. italienisch. Bedingt durch die Geschichte ist Russisch eine Art zweite Muttersprache für die Mehrheit der Bevölkerung. Vielleicht gibt es Sprachprobleme in sehr abgelegenen Gebieten. Das sollte aber sehr selten sein. Man kann sagen, es gibt hier keine Sprachprobleme.

        Verkehr:
        Der einzige wirkliche Nachteil, den Touristen in Yerevan sehen, ist der Straßenverkehr. Die Stadt ist für einen derartigen Verkehr nicht ausgelegt. Daher sind die Straßen der Stadt oft überlastet. Staus sind trotzdem ziemlich selten. Es ist daher einfacher und besser in der Innenstadt zu Fuß zu gehen.

        Transport:
        Minibusse (Mashrutkas) sind zahlreich und immer unterwegs. Man hebt einfach bei der gewünschten Nummer die Hand, der Minibus hält an. Beim Aussteigen an dem gewünschten Ziel zahlt man den Fahrpreis von 100 AMD, unabhängig von Ziel und Weg. Für den Touristen kann es trotzdem einfacher sein, mit dem Taxi zu fahren, die es zu Genüge in Yerevan gibt. Inzwischen sind Taximeter so verbreitet, daß sich Preisverhandlungen erübrigen.
        Eine weitere preisgünstige Stadtverbindung ist die Metro, Zeichen M. Es führt nur eine Linie mit 10 Stationen durch die Stadt. Der Fahrpreis ist mit 50 AMD sehr günstig.

        Essen:
        Innerhalb der Stadt kann man überall, so gut wie jede Nase lang eine Snack-Bar, ein Cafe oder ein Restaurant finden. Im Stadtzentrum kann man überall essen. Hier findet man auch die verschiedensten Küchen, so zum Beispiel die armenische, georgische, arabische, europäische und chinesische oder auch indische. Die Preise sind sehr unterschiedlich. Im Allgemeinen kann gesagt werden, die Preise für ein gutes Essen in Yerevan sind niedriger als in Europa.
        Die traditionelle armenische Mahlzeit beginnt mit einer großen Vorspeisenplatte, die u. a. aus gefüllten Paprikaschoten und Weinblättern (Dolma), eingelegtem Gemüse, Schafskäse, verschiedenen Sorten von würzigem Pökelfleisch (Basturma) sowie Stücken der stark würzigen Rindfleischwurst (Sudschuk) besteht.
        Das Hauptgericht bereitet man gern aus Lammfleisch, das gegrillt oder als Schaschlik (Chorowaz) serviert wird.
        Weitere Spezialitäten sind Lammsuppe (Bozbash), Lammeintopf, der oft auch Nüsse oder Pinienkerne enthält und Pizza mit Lammhackfleisch-Belag (Lahmajo).
        Dann gibt es Gerichte aus Rindfleisch wie geschmortes Rinderherz oder Rinderleber (Tzhvzhik) oder gekochtes Rindfleisch mit Tomaten und Gewürzen (Chaschlama).
        Harissa ist eine Suppe aus Hühnerfleisch mit Weizengraupen. Das Nationalgericht des Landes ist Chasch, ein Eintopf aus Kuh- oder Schaffüßen, die sehr lange gekocht werden.
        Als eine ganz besondere Delikatesse gelten Ischkan-Forellen aus dem Sevan-See. Zu den Mahlzeiten wird hauchdünnes Fladenbrot (Lawasch) gereicht. Die landestypische Nachspeise besteht aus eingedicktem Traubensaft mit Nüssen. Eine andere Variante ist kandierter Pfirsich mit Nüssen (Alani). Sehr beliebt sind auch getrocknete Aprikosen aus dem Kaukasus.

        Trinken:
        Die Armenier trinken gern Kaffee, der stark, schwarz und in kleinen Tassen serviert wird. Als Erfrischungsgetränk bieten Verkäufer an Straßenständen sprudelnden, leicht fermentierten Traubensaft an.
        Beliebt ist auch das armenische Bier (z.B. die Marken Kilikia, Kotayk und Erebuni).
        Als besondere Spezialität gilt der einheimische Weinbrand, armenischer Wein hat ebenfalls Tradition.
        Armenischer Cognac:
        Armenischer Cognac ist weltbekannt. Die beste Qualität liefert Yerevan Cognac Fabrik. Wein kann man in jedem Geschäft kaufen und auch direkt beim Winzer.

        Wasser:
        Wasser kann man in allen Lebensmittelgeschäften und Imbissständen kaufen, alles aus armenischer Produktion. Man kann aber auch ohne Gefahr im Hotel oder zu Hause Leitungswasser trinken. Es schmeckt und ist ohne Risiko. Man kann innerhalb der Stadt auf Straßen oder Plätzen Wasserspender, auf Armenisch pulpulak genannt, sehen. Diese kleinen, meist ein Meter hohen sprudelnden Wasserspender sind sehr beliebt und spenden sauberes und gehaltvolles frisches Wasser. Es ist kostenlos.

        Souvenirs:
        Souvenirs kauft man am besten auf dem Wochenendmarkt Vernissage. Hier hat man eine große Auswahl und kann immer etwas Nützliches, Schönes finden.

        Klima:
        Bedingt durch die unterschiedlichen geografischen Gegebenheiten herrscht unterschiedliches Lokalklima. In den Tälern und im Gebirgsvorland, dazu zählt auch Yerevan, herrscht trockenes Kontinentalklima. In dieser Gegend sind die Sommer mit Temperaturen bis 40°C heiß. Im Nordwesten des Landes ist mit winterlichen Tiefstwerten von -40°C zu rechnen. Das ganze Jahr über fällt nur wenig Niederschlag.

        Beste Reisezeit:
        April bis Juni und September bis Oktober.

        Kleidung:
        Für die Sommermonate sollte man leichte, gut waschbare Sommerkleidung dabeihaben. Da die Bevölkerung Armeniens eher konservativ ist, sollte man auch im Sommer eher dezente Sommerkleidung wählen. Ansonsten ist Übergangskleidung und für die Winterzeit (speziell auch im Nordwesten) warme Kleidung erforderlich.

        Feiertage:
        1.-4. Januar (Neujahrsfeiertage)
        5. Januar (Vorweihnachtstag)
        6. und 7. Januar (armenische Weihnachten)
        28. Januar (Tag der Armee)
        8. März (internationaler Frauentag)
        17. April (Tag nach der Auferstehung Christi)
        24. April (Gedenktag der Opfer des Genozids)
        1. Mai (Tag der Arbeit)
        9. Mai (Tag des Friedens)
        28. Mai (Tag der Republik)
        5. Juli (Tag der Verfassung)
        21. September (Tag des Unabhängigkeitsreferendums)
        31. Dezember (Silvester).
        Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August.

        Religion:
        Etwa 94 Prozent der Bevölkerung gehören der Armenisch-Apostolischen Kirche an. Religiöse Minderheiten sind u.a. die Anhänger der Armenisch-Katholischen Kirche und Zeugen Jehovas.

        Lage und Politik:
        Dort, wo Europa und Asien aufeinandertreffen, liegt der Staat Armenien. Er befindet sich zwischen Georgien, Aserbaidschan, dem Iran und der Türkei. Armenien ist eine Republik: Das Parlament, die Nationalversammlung, wird alle vier Jahre neu gewählt. Armenien ist kein Land der Europäischen Union (EU).

        Geschichte:
        Armenien liegt im Hochland der Ararat-Berge. Die Beweise über die Armenier und das armenische Königreich reichen bis in die Antike zurück. Bereits seit 860 v. Chr. bestand das Königreich Van, das zu den mächtigsten Staaten der Antike gehörte. Im 1. Jahrhundert v. Chr. erreichte das Königreich Armenien unter Tigranes dem Großen seinen Höhepunkt auf einer Fläche von etwa 300 000 km². Armenien war der erste Staat der Welt, der das Christentum im Jahr 301 n. Chr. als offizielle Religion annahm. Im Jahr 405 schuf Mesrop Mashtots das armenische Alphabet. Das alte armenische Königreich wurde im frühen 5. Jahrhundert zwischen dem byzantinischen und dem sassanidischen Reich aufgeteilt. Später im 7. Jahrhundert wurde Armenien von den Arabern besetzt. Unter der Bagratuni-Dynastie wurde das armenische Königreich dann im 9. Jahrhundert wiederhergestellt. Aufgrund der Kriege gegen die Byzantiner fiel das Königreich im Jahr 1045 und Armenien wurde bald darauf von den Seldschuken eingenommen. Ein armenisches Fürstentum und später das Königreich Cilician Armenien lag zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert an der Mittelmeerküste. Es war das letzte armenische Königreich.
        Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert wurden Ostarmenien und Westarmenien abwechselnd von den Osmanen und den Persern regiert. Im 19. Jahrhundert wurde Ostarmenien vom russischen Reich erobert, während der größte Teil des westlichen Teils unter osmanischer Herrschaft blieb. Während des Ersten Weltkrieges wurden Armenier, die im Osmanischen Reich lebten, systematisch ausgerottet. 1915 wurden mehr als 1,5 Millionen Armenier im Genozid getötet. Nach der Russischen Revolution erklärten 1918 alle nichtrussischen Länder ihre Unabhängigkeit vom russischen Reich, was zur Gründung der Ersten Republik Armenien führte. Bis 1920 wurde der Staat in die Transkaukasische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik aufgenommen und 1922 Gründungsmitglied der Sowjetunion. 1936 wurde der transkaukasische Staat aufgelöst und verwandelte seine Mitgliedsstaaten, darunter die armenische Sozialistische Sowjetrepublik, in Unionsrepubliken. Die moderne Republik Armenien wurde 1991 während der Auflösung der Sowjetunion unabhängig.

        Yerevan:
        Yerevan (früher Eriwan) ist die Hauptstadt und größte Stadt Armeniens und eine der ältesten ununterbrochenen bewohnten Städte der Welt. Yerevan ist seit der Unabhängigkeit der Ersten Republik im Jahr 1918 die Hauptstadt Armeniens. Als Armenien eine Republik der Sowjetunion wurde, blieb Yerevan Hauptstadt. Mit der Unabhängigkeit Armeniens setzte Yerevan 1991 seinen Status als politisches und kulturelles Zentrum des Landes fort und beherbergt alle nationalen Institutionen: das Regierungsgebäude, das Parlament, Ministerien, den Präsidentenpalast, das Verfassungsgericht, die Justizbehörden und andere öffentliche Organisationen.
        Jerewan liegt am Fluss Hrazdan und ist das administrative, kulturelle und industrielle Zentrum des Landes. Der Generalplan von Yerevan wurde vom Architekten Aleksander Tamanyan entworfen. Die Lage von Yerevan ermöglicht einen wundervollen Blick auf den biblischen Berg Ararat, da die Stadt am Fuße des Berges liegt, der die Form eines römischen Amphitheaters bildet. In Yerevan gibt es eine Vielzahl von Museen, Kunstgalerien und Bibliotheken. Yerevan gehört zu den 10 sichersten Städten der Welt und verfügt über ein umfangreiches Nachtleben mit einer Vielzahl von Nachtclubs, Veranstaltungsorten, Fußgängerzonen, Straßencafés, Jazzcafés, Teehäusern, Casinos, Pubs, Karaoke-Clubs und Restaurants.

        Nützliche Infos:

        Zeit
        GMT + 4 Stunden (zur Europäischen Sommerzeit ist es also in Armenien 12:00 Uhr mittags, wenn es in München erst 10:00 Uhr vormittags ist. Zur Europäischen Normalzeit (Winterzeit) ist es in Armenien 13:00 Uhr, wenn es in München erst 10:00 Uhr vormittags ist.

        Elektrizität:
        Die Stromspannung ist wie in fast überall in Europa 220 Volt, 50 Hz.
        Der armenische Sockelstandard ist CEE, meist ohne Erdung. Die Steckdosenadapter für die Standards verschiedener Länder sind in fast allen Haushaltsgeräten und Elektronikgeschäften in Yerevan erhältlich.

        Post:
        Die Postämter in Armenien sind von Montag bis einschließlich Samstag von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Eines der zentralen Postämter befindet sich am Platz der Republik gegenüber dem Regierungsgebäude.

        Telefon:
        Der Ländercode ist 00374, der Stadtcode für Yerevan ist 10.
        Ausgehende internationale Anrufe können durch Wählen des Ländercodes, der Stadtkennzahl und der Nummer getätigt werden.
        Es gibt 3 Mobilfunkbetreiber - "Beeline", "VivaCell", "Orange". Die Karten können bei Zvartnots International, in den Büros dieser Betreiber oder in den großen Geschäften erworben werden, unter Vorlage einer Passkopie gekauft werden. Die Karten bieten eine 3G-Verbindung und Highspeed-Internet. Um mit dem Mobiltelefon die Festnetznummer in Yerevan anzurufen, müssen Sie 010 und anschließend die Nummer wählen.

        Kleidung:

        Frauen müssen in armenisch-orthodoxen Kirchen Kopftücher tragen. Es dürfen keine kurzen Hosen in der Kirche getragen werden. Die Museen sind montags geschlossen.
        Es sollten Wind- und Regenmantel, Mütze, Sonnencreme und bequeme Schuhe in keinem Koffer fehlen.

    1.Tag: Flug nach Jerewan

    Armenien_Jerevan_Kaskade_Abendstimmung

    Tag 1 (Do): Flug nach Jerewan

    Flug nach Jerewan mehr

    Tag 1 (Do): Flug nach Jerewan

    Flug nach Jerewan

    2.Tag: Jerewan - Etschmiadizn - Zvartnots - Jerewan

    Armenien_Jerevan_Kaskade

    Tag 2 (Fr): Jerewan - Echmiadzin - Zvartnots - Jerewan

    Herzlich willkommen!Ankunft, Begrüßung und privater Transfer zum Hotel.Bei der Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Jerewan gewinnen Sie einen ersten Eindruck von der größten Stadt Armeniens, die auch eine der ältesten ständig bewohnten Städte der Welt ... mehr

    Tag 2 (Fr): Jerewan - Echmiadzin - Zvartnots - Jerewan

    Herzlich willkommen!
    Ankunft, Begrüßung und privater Transfer zum Hotel.

    Bei der Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Jerewan gewinnen Sie einen ersten Eindruck von der größten Stadt Armeniens, die auch eine der ältesten ständig bewohnten Städte der Welt ist. Sie besuchen die Burg von Erebuni. Hier begann die Geschichte Jerewans mit der Gründung dieser damals beeindruckenden Festung von Erebuni im Jahre 782 v. Chr. durch König Argishti. Danach geht es weiter zur  Kaskade - von dem imposanten Treppenkomplex mit 572 Stufen können Sie einen faszinierenden Panoramablick auf die Stadt genießen. Anschließend fahren Sie zum religiösen Zentrum Armeniens – der Kathedrale von Etschmiatsin aus dem 4.Jh. (UNESCO - Weltkulturerbe). Es ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler Armeniens. Nachher besuchen Sie ein weiteres UNESCO - Weltkulturerbe - die Ruine der dem heiligen Gregor gewidmeten Kathedrale Zvartnots (7.Jh.). Genießen Sie das Willkommensabendessen in einem traditionellen Restaurant und danach den abendlichen Spaziergang auf dem Platz der Republik mit den ’singenden’ Springbrunnen.
    Übernachtung in Jerewan. (F / A)

    Die Stadt Yerevan ist älter als Rom und entstand als Stadt um die Erebuni-Festung, die 782 v. Chr. vom urartianischen König Argishti dem Ersten gegründet wurde. Erebuni war die Zitadelle des Königreichs und diente als religiöses und administratives Zentrum sowie als Wohnsitz für den König und seine Familie.
    Obwohl die rund 2.800-jährige Geschichte erstaunlich genug ist, ist die Geschichte von Yerevan viel älter. Dies beweisen archäologische Funde aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. in Shengavit (im Süden des heutigen Jerewan). Letztendlich ist Yerevan älter als 2.800 Jahre, obwohl die offiziellen Schriftstücke die Geburt der Stadt mit der Gründung der Festung Erebuni verbinden.

    Erebuni ist eine der ältesten Festungen unserer Zeit. Sie wurde 782 v. Chr. erbaut und gilt als Beginn des modernen Yerivan.
    Die Festung Erebuni wurde vom König von Urartu, Argishti der Erste, gegründet, der nach dem Bau der Burg schriftliche Zeugnisse hinterließ. In der Inschrift heißt es: „Durch die Größe des Gottes Khaldi baute Argishti, Sohn von Menua, diese mächtige Festung und erklärte sie zu Erebuni zur Ehre von Biainili (Urartu) und um den Feinden des Königs Angst zu bereiten. Argishti sagt: Das Land war eine Wüste, bevor ich die großen Werke vollbrachte. Durch die Größe von Khaldi ist Argishti, Sohn von Menua, ein mächtiger König, König von Biainili und Herrscher von Tushpa.
    Zu dieser Zeit war die Festung von großer strategischer und militärischer Bedeutung und hatte eine starke Besatzung.
    Der architektonische Grundriss der Festung hat die Form eines Dreiecks und besteht aus Tuff, Lehm, Holz und Basalt. Erebuni diente nicht nur Verteidigung und zum Schutz, sondern war auch das religiöse Zentrum des Königreichs. In ihrem Inneren befand sich der heilige Tempel, der Gott Khaldi, dem höchsten Gott der urartianischen Mythologie, gewidmet war. Bis heute zeigt die Vorderwand des Erebuni Museums das geschnitzte Gesicht von Gott Khaldi.
    Die Festung hatte auch eine Kolonnadenhalle, in der Großveranstaltungen stattfanden. Die Wandmalereien waren hauptsächlich in roter Farbe (mit der traditionellen armenischen Farbe namens „Vordan Karmir“, lateinisches Äquivalent von „Porphyrophora hamelii“, bezogen auf den Wurm, von dem die Armenier die Farbe erhielten), Blau, Gelb und Braun. Diese Gemälde zeigten Themen wie Jagd, Landwirtschaft, Viehzucht, Gottverehrung, heilige Tiere und andere, die den Entwicklungsstand der uralten Zivilisation Urartus demonstrieren.
    Die Festung ist noch nicht vollständig erforscht und birgt zweifellos weitere Geheimnisse der Stadtgeschichte. Leider konnte ein Großteil der 2.800 Jahre alten Festung nicht wiederhergestellt werden.

    Echmiadzin - es wird gesagt, dass die Hauptkathedrale genau an der Stelle errichtet wurde, an der Jesus vom Himmel herabstieg und die Erde mit seinem goldenen Hammer schlug. Echmiadzin ist heute eine UNESCO-Stätte und eines der häufigsten Pilgerziele in Armenien. Hier wohnt der Katholikos aller Armenier und erfüllt seine religiösen Pflichten. Um den Komplex herum gibt es auch eine Reihe von Museen und Archiven, die historische Dokumente und Artefakte enthalten, darunter ein Stück Kreuz, an das Christus gekreuzigt wurde, der Speer, der seine Seite durchbohrte, und ein Stück der Arche Noah. In der Nähe des Komplexes befinden sich die Überreste der Kathedrale von Zvartnots aus dem 7. Jahrhundert, die zu ihrer Zeit die höchste Kirche der Welt war!

    Zvartnots - dieses zwischen 643 und 652 n. Chr. errichtete Meisterwerk des Mittelalters ist ein wichtiges Beispiel armenischer Architektur. Bei seiner Konstruktion wurden einzigartige Design- und Architekturtechniken eingesetzt, die die Architektur weltweit beeinflussten. Es ist 45 Meter hoch und hat keine zentralen Stützen. Zvartnots wurde im Jahr 2000 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
    Zvartnots wurde zu einer Zeit erbaut, als ein Großteil Armeniens von den Invasionen der frühen muslimischen Araber besetzt worden war, die das sasanische Persien / Iran, zu dem Armenien damals gehörte, schrittweise besetzten. Der Bau der Kathedrale begann im Jahr 643 unter der Leitung von Catholicos Nerses III (Spitzname Shinogh oder der Baumeister) und wurde dem Heiligen Gregor geweiht. Nach der Besetzung Dvins durch die Araber und den sich verschärfenden Kriegen zwischen den byzantinischen und den arabischen Armeen an der Ostgrenze der ehemaligen Ostküste verlegte Nerses den patriarchalischen Palast des Catholicos von Dvin nach Zvartnots.

    3.Tag: Jerewan - Ghazaravan Dorf - Saghmosavank - Amberd Festung - Gjumri (Villa Kars)

    Armenien_Amberd_Ruinen

    Tag 3 (Sa): Jerewan - Ghazaravan Dorf - Saghmosavank - Amberd Festung - Gjumri (Villa Kars)

    Heute fahren Sie früh am Morgen in das Dorf Ghazaravan, das wegen seiner sogenannten griechischen Nüsse bekannt ist. Sie frühstücken ganz rustikal auf Heuballen im Garten bei Frau Anahit gemeinsam mit deren Familie. Es gibt u. a. leckere armenische Nussmarmelade, ... mehr

    Tag 3 (Sa): Jerewan - Ghazaravan Dorf - Saghmosavank - Amberd Festung - Gjumri (Villa Kars)

    Heute fahren Sie früh am Morgen in das Dorf Ghazaravan, das wegen seiner sogenannten griechischen Nüsse bekannt ist. Sie frühstücken ganz rustikal auf Heuballen im Garten bei Frau Anahit gemeinsam mit deren Familie. Es gibt u. a. leckere armenische Nussmarmelade, frisch gebackenes Brot und selbstgemachtes Sujukh (Nussspezialität). Sie zeigt Ihnen auch, wie sie ‘Telik’ Käse herstellt. Anschließend geht es weiter zum Kloster Saghmosavank aus dem 13. Jahrhundert, das oberhalb der wunderschönen Schlucht des KasaKh Flusses gelegen ist.
    Die altehrwürdige Festung von Amberd, die am Südhang des Berges Ararats (4.090 m) liegt, ist die nächste Station. Danach steht Gyumri, eine Stadt, die während des Erdbebens von 1988 stark beschädigt wurde, auf dem Programm. Das Erdbeben hat ca. 25.000 Menschenleben gekostet und bis zu 130.000 Personen wurden verletzt. Eine Besonderheit aus dieser Zeit stellt das vom Deutschen Roten Kreuz Berlin betriebene "Gästehaus Berlin" dar - eine Poliklinik zur medizinischen Versorgung.
    Das Abendessen wird in einem Restaurant mit eigener Fischfarm serviert. (F / A)

    Das Saghmosavank-Kloster erhebt sich als majestätischer Klosterkomplex über der Schlucht des Kasakh-Flusses. Das Kloster war ein bedeutendes Zentrum für hochgebildete Gelehrsamkeit und Schreibkunst in einer etablierten mittelalterlichen höheren Schulkultur. Es herrschte eine ständige Rivalität zwischen den Klöstern von Saghmosavank und Hovhannavank um den Titel der schönsten aller Kirchen der Provinz.

    Amberd, die größte Festung Armeniens, liegt an den Südhängen des Aragats-Berges am Zusammenfluss der Flüsse Arkashen und Amberd. Amberd bedeutet "Festung in den Wolken". Ein wirklich passender Name, da die Festung auf 2.300 m über dem Meeresspiegel liegt. Der Komplex von Amberd hat seine große historische Bedeutung aus seiner Einzigartigkeit und ist eines der besten Beispiele für den Bau armenischer Festungen. Das Gelände umfasst eine Vielzahl von Gebäuden, darunter eine Kirche, eine Kapelle, Bäder, Mauern und mehrere Tore.
    Das Herrenhaus und einige Mauerteile wurden im 7. Jahrhundert vom Adelshaus Kamsarakan erbaut. Im 10. Jahrhundert wurde es von Vahram Pahlavuni wieder aufgebaut, der entlang des Kamms der Arkhashyan-Schlucht dicke Steinmauern und drei Bastionen sowie die Kirche Surb Astvatsatsin hinzufügte. Es ist die erste Kirche, die mit doppelten Eingängen aus allen vier Ecken der Querflügel gebaut wurde. In der folgenden Zeit wurde die Festung das militärische Verteidigungszentrum der Königreiche Pahlavuni und Bagratuni sowie die Sommerresidenz der Herrscher.
    Nach einer turbulenten Geschichte im Laufe von mehreren Jahrhunderten und Zerstörungen, die durch die Invasion der Seldschuken, Mongolen und Tataren verursacht wurden, verlor die Festung schließlich ihre Bedeutung und im 14. Jahrhundert wurde sie völlig verwüstet.

    4.Tag: Gjumri - Sanahin Kirche UNESCO - Sanahin Kajaran - Odzun - Dorf Fioletovo - Dilijan

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    Tag 4 (So): Gjumri - Sanahin Kajaran - Odzun - Dorf Fioletovo - Dilijan

    Am Morgen fahren Sie durch die beeindruckende Felsenschlucht des Flusses Debet nach Sanahin. Mit der Gründung der Tiflis-Alexandropol-Eisenbahn im Jahr 1899 wurde eine neue Kupferhütte zwischen Sanahin und Akori eröffnet. Ein ehemaliger Mitarbeiter der ... mehr

    Tag 4 (So): Gjumri - Sanahin Kajaran - Odzun - Dorf Fioletovo - Dilijan

    Am Morgen fahren Sie durch die beeindruckende Felsenschlucht des Flusses Debet nach Sanahin. Mit der Gründung der Tiflis-Alexandropol-Eisenbahn im Jahr 1899 wurde eine neue Kupferhütte zwischen Sanahin und Akori eröffnet. Ein ehemaliger Mitarbeiter der gigantischen Alaverdi-Mine wird Ihnen sehr anschaulich einiges über diese Mine und den Zusammenbruch erzählen, der durch die Wirtschaftskrise der 1990er Jahre und den Zerfall der Sowjetunion ausgelöst wurde. Danach geht es auf einer kurvenreichen Strecke zur Odzun-Basilika aus dem 6. Jahrhundert. Sie ist sehr malerisch über einer beeindruckenden Schlucht gelegen. In einem örtlichen Haus erwartet Sie dann ein leckeres Mittagessen. Anschließend besuchen Sie im Dorf Fioletovo eine Familie der ethnischen und religiösen Minderheit "Molokane" (Milchtrinker) für eine Teeprobe - ganz traditionell aus dem Samowar. Es geht weiter in die ‚Kleine Armenische Schweiz‘ nach Dilijan zur Übernachtung im BB mit eigenem Badezimmer oder in einem Hotel. (F / M)

    Sanahin war ein bedeutendes Kloster und wurde von den Zakarians im 12. und 13. Jahrhundert als Schule für Illuminatoren und Kalligrafiker sowie als Religions-, Philosophie- und Wissenschaftsschule erbaut. Sanahin bestand aus fünf Kirchen, zwei Gapits, einer theologischen Hochschule mit einem Bücherarchiv, einem Glockenturm und anderen Bauten. Es ist es von einer befestigten Mauer umgeben, die es zu einer beeindruckenden Festung machte.
    In der Schule studierten viele bemerkenswerte Kalligrafiker, Künstler und Philosophen. Der bekannteste war der Philosoph, Schriftsteller und Wissenschaftler des 11. Jahrhunderts, Grigor Magistros Pahlavuni. Seine überlieferten Texte bieten eine Fülle von Informationen zu Theologie, Literatur, Mythologie, Politik, Naturwissenschaften und Medizin der damaligen Zeit. Bereits fünfhundert Jahre vor Da Vinci war er ein erfahrener Arzt und setzte die Lehren der neoplatonischen Philosophen fort, indem er Ideen aus dem Altgriechischen und dem Arabischen, von Platon und Homer bis zu Euklids Geometrie, übersetzte und verknüpfte.
    Die prächtige Amenaprkich-Kirche wurde 966 von Königin Khosrovanush gegründet und war einst mit einer riesigen Kuppel gekrönt, die von zweigeschossigen Anbauten umgeben war. Nach zahlreichen Erdbeben wurde die Kuppel durch eine niedrigere ersetzt und die Wände wurden breiter und mit Bögen verstärkt. Ein Überrest der ursprünglichen Mauern ist die monumentale Skulptur der Söhne der Königin, die ein Modell der Kirche hält - das erste derartige Relief in der armenischen Geschichte!
    Der Glockenturm von Sanahin war zusammen mit Haghpat der erste seiner Art - drei Stockwerke hoch, mit komplizierten Säulen und riesigen, kunstvoll geschnitzten Khachkars (Kreuzsteinen). Man sieht eindrucksvoll die Entwicklung der Khachkars von den alten, einfachen Entwürfen des 10. Jahrhunderts bis hin zu den kunstvollen Darstellungen des Lebensbaums aus dem 13. Jahrhundert.

    Khachkars - Armenien war der erste Staat, der das Christentum (zu Beginn des 4. Jahrhunderts) übernahm.  Zu dieser Zeit, als sich das Christentum hier ausbreitete, begann die Entwicklung für eine neue religiöse Ausdrucksform. Anstelle von Tempeln und Altären begannen die Menschen Holzkreuze im Land zu errichten. Da die Holzkreuze zu kurzlebig waren, gingen sie dazu über, Kreuze in Steine (Chatsch - Kreuz, Kar - Stein) zu gravieren.
    Khachkars oder Kreuzsteine sind ein wesentlicher Bestandteil der armenischen Geschichte und eines der bekanntesten Symbole Armeniens. Sie wurden für verschiedene Anlässe hergestellt: zum Beispiel der Fertigstellung einer Kirche oder einer Brücke, aber auch zu Ehren eines Sieges. Die Muster auf den Khachkars sind so unterschiedlich, dass man kaum zwei identische finden kann.

    5.Tag: Dilijan - Goshavank - Sevan - Noraduz - Jerewan

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    Tag 5 (Mo): Dilijan - Goshavank - Sevan - Noraduz - Jerewan

    Im wald- und wasserreichen Nationalpark Dilijan liegt der gleichnamige Thermalkurort Dilijan (ca. 1200 m). Hier haben viele bekannte Persönlichkeiten, Dichter und Komponisten, wie z. B. Dmitri Schostakowitsch oder Benjamin Britten an den Hängen der Stadt ... mehr

    Tag 5 (Mo): Dilijan - Goshavank - Sevan - Noraduz - Jerewan

    Im wald- und wasserreichen Nationalpark Dilijan liegt der gleichnamige Thermalkurort Dilijan (ca. 1200 m). Hier haben viele bekannte Persönlichkeiten, Dichter und Komponisten, wie z. B. Dmitri Schostakowitsch oder Benjamin Britten an den Hängen der Stadt ihre Sommerhäuser errichtet.
    Sie fahren nach dem Frühstück zum malerischen Kloster Goshavank, das vor allem wegen seiner besonderen Kreuzsteine berühmt ist. Danach geht es an den verträumten See Sevan. Er ist der zweitgrößte Süßwassersee der Welt. Genießen Sie einfach die wunderbare Aussicht bevor Sie das Dörfchen Noraduz erreichen. Die armenischen Prinzen (Meliks) residierten hier im 16. Jahrhundert. Der alte Friedhof beherbergt die größte Fundstelle phantastisch-mystischer Kreuzsteine. Die ältesten sogenannten Khachkars-Kreuzsteine auf dem Noraduz-Friedhof stammen aus dem späten 10. Jahrhundert. Kreuzsteine sind eine Besonderheit der armenischen Architektur und Kunst und dieser Friedhof bietet eine der größten Sammlungen armenischer Khachkar. Ganz einzigartig.
    Rückfahrt nach Jerewan und Übernachtung in Jerewan. (F / M)

    Die gebirgige Region Dilidschan ist als "kleine armenische Schweiz" bekannt und eine der malerischsten und angenehmsten Gegenden Armeniens. Dichte Wälder, heilkräftige Mineralquellen, klare Seen und wunderschöne Hochlandlandschaften des Nationalparks Dilijan sind ein Magnet für Naturliebhaber.

    Die Stadt Dilijan ist seit Jahrhunderten ein bekannter Ferienort. Während Tigran der Große (140-55 v. Chr.) diente Dilijan als Jagdrevier und Erholungsstätte für Könige. Im Mittelalter war es ein beliebter Wald- und Sommerurlaubsort für die arsakidischen Könige, die hier zur Jagd gingen. Die Siedlung Bujur Dili wurde im 13. Jahrhundert in der Nähe des heutigen Dilijan gegründet. Im Jahr 1666 wurde der Name Dilijan zum ersten Mal in den Notizen des französischen Reisenden Jean Chardin erwähnt.
    Dilijan ist für seinen charakteristischen Baustil mit steilen Ziegeldächern und Holzbalken. Dies ist am besten im historischen Zentrum mit den traditionellen Gebäuden aus Stein und Holz zu sehen. Die Klöster von Haghartsin und Goshavank wurden zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert erbaut. Die Klosterkomplexe haben sich rasch weiterentwickelt und dienten als Kultur- und Bildungszentren. Haghartsin ist eines der ikonischen Beispiele für die Entwicklung der armenischen Architektur im Mittelalter.

    Der Sevan-See ist der größte See in Armenien und im Kaukasus und besteht aus dem Großen Sevan See und dem Kleinen Sevan See. Er gilt mit seinen 1.900 Metern über dem Meeresspiegel als einer der höchsten Seen der Welt. Der Name Sevan ist urartianischen Ursprungs und leitet sich von Siuna ab, was so viel bedeutet wie Kreis von Seen.

    6.Tag: Jerevan - Chor Virap - Noravank - Areni Höhle - Jerewan

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    Tag 6 (Di): Jerewan - Khor Virap - Noravank - Areni Höhle - Jerewan

    Nach dem Frühstück fahren Sie zum wohl berühmtesten Kloster Armeniens - Khor Virap. Von hier aus haben Sie einen herrlichen Blick auf den grandiosen biblischen Berg Ararat.Danach geht es weiter zum malerisch über der Schlucht des Flusses Ghnischik gelegenen ... mehr

    Tag 6 (Di): Jerewan - Khor Virap - Noravank - Areni Höhle - Jerewan

    Nach dem Frühstück fahren Sie zum wohl berühmtesten Kloster Armeniens - Khor Virap. Von hier aus haben Sie einen herrlichen Blick auf den grandiosen biblischen Berg Ararat.
    Danach geht es weiter zum malerisch über der Schlucht des Flusses Ghnischik gelegenen Kloster Noravank. Es war eines der größten religiösen und kulturellen Zentren des mittelalterlichen Armenien.
    Anschließend besuchen Sie die Höhle von Areni. Hier wurden in den letzten Jahren sensationelle Funde gemacht, wie z. B. das älteste bekannte Weingut (ca. 6.000 Jahre alt), der früheste bekannte Schuh, das älteste Gehirn, usw. Nach diesen faszinierenden Eindrücken wartet das Mittagessen in einem Höhlencafé mit einem einfachen, aber leckeren Hähnchengrill.
    Rückfahrt nach Jerewan und Übernachtung in Jerewan. (F / M)

    Khor Virap - der ummauerte Klosterkomplex liegt auf einem Felsvorsprung und bietet einen herrlichen Blick auf den Berg Ararat sowie ein schönes Beispiel der alten armenischen kirchlichen Architektur, der Ruinen des nahe gelegenen antiken Artashat und des Naturschutzgebiets Khor Virap. Das Kloster wurde umfassend restauriert. Hier stand die bedeutende früharmenische Hauptstadt des antiken Artashat, die von König Artashes I., dem Gründer der Artashesid-Dynastie um 180 v. Chr., erbaut wurde.
    Der Legende nach hat der karthagische General Hannibal die Gründung der Stadt inspiriert. An den oberen Hängen der Hügel haben ausgedehnte Ausgrabungen die Fundamente von Wohngebäuden sowie mediterrane Kunst und Spuren einer reichen hellenischen Kultur offenbart. Man kann immer noch antike Münzen und Potherds finden, die die Verbindungen zur ganzen antiken Welt zeigen. Gregor der Illuminator sorgte für die Zerstörung von Artashats berühmten heidnischen Tempeln der Göttin Anahit und Gott Tir im Jahre 314.

    Khor Virap spielte nach der Legende des Heiligen Gregor, dem Illuminator, eine wichtige Rolle in der Geschichte Armeniens. Er wollte das Christentum gegen den Willen des Königs (König Tiridates III., dem Großen) in Armenien breiten und wurde deshalb für 13 Jahre eingekerkert. Eine Gruppe von jungfräulichen Nonnen flohen vor der römischen Verfolgung ihres christlichen Glaubens nach Armenien. Der König erfuhr von der legendären Schönheit der Nonne Hripsime. Er brachte sie in den Palast und wollte die schöne Jungfrau heiraten. Da sie dies aber ablehnte, ließ der König die ganze Gruppe foltern und töten. Gott bestrafte die Missetaten von Tiridates, indem er ihn seiner Vernunft beraubte und todkrank werden ließ. Kein Arzt konnte ihn heilen. Seine Schwester Khosrovidukht träumte, dass der König gerettet werden könnte, wenn er Gregor aus dem Gefängnis frei lässt.
    Diese Vision wiederholte sich fünf Mal und letztendlich wagte es Khosrovidukht, ihrem Bruder davon zu erzählen. Der König befahl sofort Gregors Freilassung aus seinem Kerker, falls er noch am Leben wäre. Nachdem Gregor vor Tiridates III gebracht worden war, wurde der König auf wundersame Weise von seiner Krankheit geheilt. Gregor wurde mit der offiziellen Bekehrung Armeniens zum Christentum belohnt und es war damit das erste Land, das die Religion im Jahre 301 n. Chr. offiziell annahm. Gregor ging nach Caesaria, um zum Bischof geweiht zu werden. Er war der erste Katholikos und seine Nachkommen erbten dieses Amt und diesen Titel.

    Noravank liegt am Ende einer spektakulären, blutroten Schlucht. Hier befinden sich zwei der bekanntesten Höhlensysteme Armeniens, ein Nistplatz für Adler und einige der spektakulärsten Landschaften des Landes. Die Schlucht ist beeindruckend, mit gewaltigen Felsformationen auf beiden Seiten dieser gigantischen Landspalte, die scheinbar nur so weit auseinander gerissen zu sein scheint, dass eine Straße hindurch passt. An seiner engsten Stelle lassen die Wände der Schlucht kaum einen Platz neben dem Darachai-Fluss, aber nach einigen Kilometern öffnen sich die Felsspalten zu einem gähnenden Abgrund aus rauschendem Wasser. Das Kloster am Ende dieses wunderschönen Abgrunds ist eines der berühmtesten in Armenien. Eine Verwirklichung der grandiosen Träume der Familie Orbelian aus dem 13. Jahrhundert und der Aufbewahrungsort einiger der schönsten Skulpturen Armeniens.
    Die prächtige St. Astvatsatsin-Kirche wurde vom Architekt Momik im 14. Jahrhundert für die Überreste seines Auftraggebers, Burtel Orbelian, entworfen und ist drei Stockwerke hoch. Von außen ist sie mit detaillierten Reliefs bedeckt und wird von einer einzigartigen Freiluftrotunde gekrönt, die den Sonnenschein rund um die Kirche reflektiert. Sein einzigartiges Design und seine inspirierende Lage lassen niemanden unberührt.

    7.Tag: Jerewan - Matenadaran - Garni - Geghard - Ararat Brandy Fabrik - Jerewan

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    Tag 7 (Mi): Jerewan - Garni - Geghard - Ararat Brandy Fabrik - Jerewan

    Heute fahren Sie zum imposanten Sonnentempel Garni aus dem 1. Jahrhundert. Er liegt malerisch auf einem Felsvorsprung über der Schlucht des Flusses Azat und ist der einzige erhaltene heidnische Tempel im Kaukasus. Weiter geht es zum beeindruckenden Kloster ... mehr

    Tag 7 (Mi): Jerewan - Garni - Geghard - Ararat Brandy Fabrik - Jerewan

    Heute fahren Sie zum imposanten Sonnentempel Garni aus dem 1. Jahrhundert. Er liegt malerisch auf einem Felsvorsprung über der Schlucht des Flusses Azat und ist der einzige erhaltene heidnische Tempel im Kaukasus. Weiter geht es zum beeindruckenden Kloster Geghard (UNESCO-Weltkulturerbe). Ungewöhnlich ist, dass die Räume des Klosters teilweise Höhlen mitbenutzen bzw. in die Felsen gehauen sind.
    Das Mittagessen findet dann im Hof einer Familie statt. Sie können dabei den Lavash (armenisches traditionelles Brot, UNESCO) beim Backen im Tonir (armenischen traditionellen unterirdischen Herd) beobachten oder aber auch dabei mithelfen. Ein unvergessliches Erlebnis.
    Anschließend ist die Rückfahrt nach Jerewan mit dem Besuch des Handschriftenmuseums Matenadaran. Machen Sie einen Bummel über den vielfältigen und bunten Vernissage-Market. (Open-Air-Kunsthandwerker-Markt - nur am Wochenende)
    Genießen Sie dann in der Ararat Brandy Fabrik, die seit Jahrhunderten einen hervorragenden Cognac herstellt, das Abschiedsgetränk und am Abend das Galadinner in einem traditionellen Restaurant mit Live-Musik. Eventuell ist es auch möglich, dass Sie an einer armenischen Hochzeitszeremonie teilnehmen können. (F / M)

    Die Festung von Garni und der Garni-Tempel befinden sich auf einer hohen Klippe, die sich über der Azat-Schlucht erstreckt. Diese Stätte wurde bereits im 3. Jahrhundert v. Chr. als Festung ausgebaut und war äußerst verteidigungsfähig. Um 70 n. Chr. wurde in derselben Gegend ein hellenistischer Tempel errichtet. Der Garni-Tempel wurde im späten 17. Jahrhundert durch ein Erdbeben zerstört. In den 1970er Jahren wurde er jedoch umfassend restauriert, da er als einer der bekanntesten Orte in Armenien und im gesamten Gebiet der ehemaligen Sowjetunion gilt.
    Die Festungsanlage besteht aus massiven Basaltblöcken mit einem Gewicht von bis zu 6 Tonnen und einer Länge von über 300 Metern, die von Wachtürmen und dem Haupteingangstor unterbrochen wird.
    Der Garni-Tempel ist ein Beweis für die längst vergessene heidnische Vergangenheit. Der Garni-Tempel ist der einzige heidnische Tempel in Armenien, der den Übergang zum Christentum im 4. Jahrhundert überlebt hat.
    In zahlreichen archäologischen Ausgrabungen auf dem Gelände wurden mehr als sechs aufeinanderfolgende Schichten menschlicher Beschäftigung gefunden. Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, gefolgt von Schichten aus der Bronzezeit und Klassik sowie verschiedenen mittelalterlichen Schichten.

    Das Geghard-Kloster stellt den Höhepunkt der armenischen mittelalterlichen Architektur dar und umfasst einen ummauerten Komplex in einer atemberaubenden Berglandschaft im oberen Azat-Tal in der Provinz Kotayk. Das Kloster wurde im Jahr 2000 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Das Kloster enthält eine Reihe von Kirchen und Gräbern. Viele von ihnen wurden direkt in die Felswand des Berges hineingebaut, das macht sie so einzigartig.
    Geghard wurde im 4. Jahrhundert der Überlieferung nach vom Heiligen Gregor dem Illuminator gegründet. Das erste Kloster wurde im 9. Jahrhundert durch die Invasion der Araber zerstört, aber im 13. Jahrhundert wieder aufgebaut.
    Der Legende nach beschloss ein Geschwisterpaar aus einer Adelsfamilie einen Tempel hoch über der Schlucht des Flusses Azat zu bauen umdort zu leben. Sie waren jedoch unentschieden, wo genau gebaut werden sollte und baten deshalb um Gottes Hilfe. Sie warteten auf ein Zeichen und eines Morgens sahen sie, dass ihre Hacke auf dem Berg steckte. Das war das Zeichen. Die Geschwister bauten den Tempel mit Hilfe der Heiligen Jungfrau im Felsen und lebten hier bis zu ihrem Lebensende.

    Das ARARAT Museum befindet sich im monumentalen Gebäude der Yerevan Brandy Company, das am rechten Ufer des Flusses Hradzan liegt. Während der Tour werden die Besucher in die reiche und fesselnde Geschichte des legendären armenischen Brandys und das Geheimnis seiner Entstehung eingeführt. Die einzigartige Sammlung seltener ARARAT-Brände aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts ist ebenfalls im Museum ausgestellt.
    Um in die Jahrhunderte alte Geschichte dieses edlen Getränks und die Geheimnisse der modernen Produktion eintauchen zu können, sollten Sie zwei oder drei Brände aus dem ARARAT-Sortiment probieren.

    8.Tag: Abreise und Heimflug

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    Tag 8 (Do): Abreise und Heimflug

    Heute heißt es Abschied nehmen!Auf Wiedersehen und guten Heimflug!Heute geht es für Sie wieder nach Hause. Sie werden vom Hotel abgeholt und zum Flughafen gefahren.  mehr

    Tag 8 (Do): Abreise und Heimflug

    Heute heißt es Abschied nehmen!
    Auf Wiedersehen und guten Heimflug!
    Heute geht es für Sie wieder nach Hause. Sie werden vom Hotel abgeholt und zum Flughafen gefahren. 

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    Visum Armenien
    EU-Staatsangehörige können visumfrei nach Armenien einreisen und sich in Armenien bis zu 180 Tage pro Kalenderjahr aufhalten. Die Visafreiheit gilt für sämtliche Reisezwecke. Die Einreise muss unbedingt mit einem gültigen Reisepass erfolgen, die Vorlage eines Personalausweises ist nicht ausreichend.

    Reisende, die sich länger als 180 Tage in Armenien aufhalten oder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen wollen, müssen – unbedingt vor Ablauf der 180-Tage-Frist – bei der Behörde für Pass- und Meldewesen in Eriwan (Zentrale Pass- und Visastelle, Davtashen, 4. Bezirk, Haus 17/10, Tel.: +374 10 370253, Antragsformular) eine Verlängerung beantragen. Der Prozess ist zeitaufwendig; armenische oder russische Sprachkenntnisse sind hilfreich. Erfolgt keine Verlängerung, so müssen die Betroffenen vor Ablauf der Frist das Land verlassen. Ausländer, die sich über 180 Tage in Armenien aufhalten ohne die erforderliche Genehmigung erhalten zu haben, müssen mit Schwierigkeiten bei der Ausreise, einer Geldstrafe (von 50.000,- bis 100.000,- AMD), sowie einer auf ein Jahr befristeten Einreisesperre rechnen.
    Informationen zu armenischen Visa in englischer Sprache sind beim Außenministerium der Republik Armenien zu finden.

    Hinweise zur Einreise von Minderjährigen
    Reisen Kinder in Begleitung nur eines Elternteils, so können die Grenzbehörden bei Ein- und Ausreise die Vorlage einer schriftlichen, notariell beglaubigten Einwilligungserklärung des anderen Elternteils verlangen, bei alleinreisenden Minderjährigen die schriftliche, notariell beglaubigte Einwilligungserklärung beider Elternteile. Bei der Ausreise Minderjähriger wird die Vorlage einer Fotokopie der Personalienseite des Passes verlangt. Es empfiehlt sich, diese vorab anzufertigen, um längere Wartezeiten beim Check-In zu vermeiden.

    Hinweise zur Einreise mit eigenem Fahrzeug
    Bei Einreise mit eigenem Fahrzeug sind Gebühren für dessen Einfuhr, Straßennutzung und Ökosteuer an der Grenze zu entrichten. Auch bei Bestehen internationalen Haftpflichtversicherungsschutzes kann der Abschluss einer zusätzlichen für Armenien gültigen Versicherung verlangt werden. Dabei ist zwecks korrekter Berechnung anzugeben, wie viele Tage das Fahrzeug in Armenien verbleiben soll. Bei Überschreitung der deklarierten Aufenthaltsdauer muss mit einer erheblichen Strafzahlung gerechnet werden, die in der Regel nicht bei Ausreise, sondern nur beim Zollamt in Armenien beglichen werden kann.

    Hinweise für die Ausreise
    Die Ausreise auf dem Landweg nach Georgien und Iran ist möglich. Das armenische Visum berechtigt jedoch nicht zu Transitaufenthalten in anderen GUS-Staaten. Reisende, die beabsichtigen, auch Nachbarländer Armeniens zu besuchen, sollten bereits vor Reiseantritt über die erforderlichen Visa für diese Länder verfügen (siehe Reisehinweise für diese Länder).

    Ein Grenzübertritt zwischen Armenien und Aserbaidschan sowie zwischen Armenien und der Türkei ist nicht möglich. Es ist ein Umweg über ein anderes Land, z. B. Georgien, erforderlich.

    Der Besuch sogenannter „grenznaher Regionen“ (militärisches Sperrgebiet) unterliegt Einschränkungen und ist genehmigungspflichtig. Sollte aus beruflichen/dienstlichen Gründen der Besuch von Grenzbezirken unumgänglich sein, wird um rechtzeitige vorherige Kontaktaufnahme mit der Botschaft gebeten.

    Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

    Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/


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