• Georgien - an der Grenze zwischen Europa und Asien

        Im Laufe der Jahrhunderte waren viele verschiedene Herrscher an der Macht. Ganz egal ob es die Römer, Byzantiner, Araber, Seldschuken oder Sowjets waren, jeder hinterließ seine Spuren. Sie besuchen auf dieser authentischen Rundreise durch Georgien die historischen Zeugnisse dieser alten Kultur. Sie erfahren von berühmten Sagen und Legenden und begegnen den Menschen, die heute Georgien ausmachen. Sie genießen die vielfältigen landestypischen Speisen und kommen sich bei Musik und Tanz näher.

        Die 8-tägige Rundreise „Georgien zum Kennenlernen“ findet mit einer örtlichen deutschsprachigen Reiseleitung statt. Ab 4 Personen garantieren wir die Durchführung.

        Gerne können Sie diese Reise auch als ganz private und individuelle Reise für 2 Personen gegen einen Aufschlag buchen. Bitte fragen Sie unverbindlich bei uns an.

        Ihre Vorteile bei Trias Travel auf dieser Reise:

        • Erlesene authentische und kulturelle Erlebnisse 
        • Die leckeren einheimischen und traditionellen Gerichte und Weine genießen
        • Inklusive internationale Flüge
        • Linienflüge - keine Charterflüge
        • Qualifizierter, lizenzierter, deutschsprechender Reiseleiter auf der ganzen Reise
        • Kleine Reisegruppe = maximal 12 Teilnehmer
        • Garantierte Durchführung der Reise ab 4 Personen
        • Top Leistung und persönlicher Service = Sie müssen sich vor Ort um nichts kümmern und können also Ihre Studienreise unbeschwert genießen.
        • Trias Travel-Team ist rund um die Uhr für Sie erreichbar.
        • Frühere An- bzw. Abreise können wir gerne für Sie auf Wunsch organisieren.

        Reiseverlauf

         Tag  1 

         Flug nach Kutaisi

         Tag  2 

         Kutaisi – Uplistsikhe – Gudauri – Stepantsminda

         Tag  3 

         Stepantsminda – Kasbek Gletscher – Stepantsminda 

         Tag  4 

         Stepantsminda – Mtzkheta – Gombori – Telavi – Kisiskhevi

         Tag  5 

         Kisiskhevi – Sighnaghi – Tbilisi

         Tag  6 

         Tbilisi

         Tag  7 

         Tbilisi - Batumi

         Tag  8 

         Batumi – Kutaisi - Abreise und Heimflug

        Wir haben noch weitere anspruchsvolle und exklusive Kulturreisen nach Georgien im Programm. Sie wissen nicht genau, welche davon gerade die richtige für Sie ist? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern!

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        Unverbindliche Anfrage
      • Im Preis enthaltene Leistungen:

        • Linien-Flüge (Economy-Class) von Berlin oder Memmingen oder Hamburg - Kutaisi - nach Berlin oder Memmingen oder Hamburg, inkl. aller Sicherheitsgebühren, Luftverkehrsabgaben und Kerosinzuschläge (bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen ist eventuell ein Aufpreis möglich)
        • Andere Abflughäfen, Österreich und Schweiz, sind auf Anfrage möglich (evtl. mit Aufschlag)
        • Zugfahrt von Tbilisi nach Batumi (1. Klasse)
        • Alle Transfers gemäß Programm im modernen, klimatisierten Fahrzeug und professionellem Fahrer
        • Geländewagen für Gergeti (wenn mehr als 4 Personen - bis 4 Personen wird mit dem Auto bzw. Mini-Van direkt hinauf gefahren)
        • Alle Ausflüge, Besichtigungen und Eintritte gemäß Programm
        • Qualifizierter, lizenzierter, deutschsprechender Reiseleiter
        • 7 Übernachtungen in ausgewählten, guten Hotels mit Frühstück
        • 2 x Mittagessen
        • 1 x Picknick Lunch
        • 2 x Abendessen
        • 1 x Weinprobe
        • 1 x Tschatschaprobe
        • Reisepreissicherungsschein

        Nicht enthaltene Leistungen:

        • Trinkgelder
        • Serviceleistungen, die nicht im Reiseverlauf erwähnt werden
        • Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruchversicherung, weitere Reiseversicherungen

        Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reiseversicherung!

        Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
        Preise für Kinder auf Anfrage.
        Bei Nichterreichen der MindestteilnehmerInnenzahl (4) besteht ein Absagevorbehalt bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.
        Änderungen und Irrtümer vorbehalten

      • Kein passender Termin dabei?

        Sollten Sie Ihren gewünschten Reisetermin nicht finden, erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Nutzen Sie dafür unser unverbindliches  Anfrage-Formular.
      • Diese Reise wurde bewertet mit:

        0,0 von 6 Sternen | 0 Bewertungen
      • Vorläufige Hotelliste:

         Kutaisi  Solomon Boutique Hotel (o.ä.)
         Stepantsminda  Porta Cuacasia Hotel 4* (o.ä.)
         Kisiskhevi  Weingut Mosmieri (o.ä.)
         Tbilisi  Sole Palace Hotel 4* (o.ä.)
         Batumi  Diwan Suites Hotel 4* (o.ä.)

        (Hotelklassifizierung = Landeskategorie)

      • Hier geht’s zu den aktuellen Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes

        Reisemedizin

        Reiseapp Auswärtiges Amt

        Was bei der Urlaubsrückkehr ins Gepäck darf und was nicht - Zoll - Artenschutz

         

        Weitere wichtige Informationen finden Sie hier:

        Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden bei einer Pauschalreise

        Allgemeine Reisebedingungen

        Datenschutzerklärung

        Versicherungen für Urlaubsreisen, wie z. B. Reiserücktritts- oder Reisekkrannkenversicherung

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        Informationen und Tipps für Georgien

        Info über Georgien

        Visum:
        Deutsche, Österreicher, Schweizer, EU-Bürger sowie Bürger des Fürstentums Lichtenstein benötigen für die Einreise nach Georgien KEIN Visum für den Aufenthalt von maximal einem Jahr. Der Reisepass muss gegenwärtig mindestens bis zur Ausreise gültig sein (Deutschland), gegebenenfalls auch länger. Für Deutsche und Österreicher ist auch ein Personalausweis ausreichend. Dies kann jedoch bei der Einreise gelegentlich zu leichten Verzögerungen führen. Sie sollten in diesem Fall weitere Dokumente (z.B. Führerschein und Gesundheitskarte mit Foto) bei sich führen. Besuchen Sie bitte zusätzlich die Website des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten oder die Ihres Auswärtigen Amtes.

        Währung:
        Die georgische Währung ist der Lari (GEL). 100 Tetri sind 1 Lari. US Dollar ($) und Euro (€) kann man in zahlreichen Wechselstuben und Banken sowie am Flughafen in die georgische Währung umtauschen. In den meisten Supermärkten, Restaurants und Geschäften in größeren Städten ist auch die Zahlung mit Kreditkarte (Visacard / Mastercard, etwas seltener American Express oder Diners Club) wie gewohnt möglich. Sofern Ihre Karten Bargeldbezug am Automaten unterstützen, können Sie über diese Karten (auch mit Maestrocard) Lari oder USD an zahlreichen Geldautomaten abheben. Wir empfehlen das Abheben von "unrunden" Beträgen, damit Sie auch genug kleine Scheine haben. Wechselgeld kann sich in Georgien schon ab einer Barzahlung von 20 Lari gelegentlich als Problem herausstellen. Besonders bei Taxifahrern. Bitte prüfen Sie gegebenenfalls, ob Ihre Kredit- oder Maestrokarten für den Einsatz im Nicht EU Ausland freigeschaltet sind.
        Gegenwärtiger Wechselkurs zu ausländischen Währungen (Stand 05.18):
        USD: ~ 2,45 GEL
        EUR: ~ 2,95 GEL
        Aktuelle Kurse können Sie zum Beispiel über den Währungsrechner von oanda.com erfahren. Geben Sie bei gewünschter Währung einfach "GEL" für den georgischen Lari ein.

        Verhaltensempfehlungen:
        Wie Sie wissen, hat jedes Land Sitten und Bräuche, die man als ausländischer Gast respektiert. Damit Sie nicht ungewollt etwas falsch machen oder jemanden beleidigen, ist folgendes zu beachten:
        • Beim Besuch der Kirchen und Klöster wird insgesamt erwartet, dass die Besucher dezent gekleidet sind. Frauen müssen beim Betreten der Kirche häufig den Kopf und die Schultern bedecken, in einigen Klöstern müssen, auch wenn Sie lange Hosen tragen, die Beine zusätzlich mit einem Tuch verhüllt werden. Männern mit kurzen Hosen ist der Eintritt zumeist verboten oder wird bestenfalls „toleriert“. Generell empfiehlt sich in Kirchen und Klöstern respektvolles Verhalten.
        • Während des Gottesdienstes in georgischen Kirchen darf nicht fotografiert werden.
        • Bevor Sie Einheimische direkt fotografieren, fragen Sie bitte zuerst um Erlaubnis. Meistens werden Sie eine Zusage und ein Lächeln bekommen, da man allein Ihre Frage schon als ein Zeichen des Respekts versteht. Seien Sie aber besonders vorsichtig beim Fotografieren von Geistlichen. Meistens möchten diese es nicht, fotografiert zu werden.                                                                                                                                                                                    
        Sicherheit:
        Auf den von uns angebotenen Routen gibt es keine Sicherheitsbedenken. Im Allgemeinen sollte man die gleichen Sicherheitsregeln einhalten, die Sie auch aus anderen Ländern und von zuhause kennen: während der individuellen Spaziergänge abends bleiben Sie auf beleuchteten Straßen im Stadtzentrum. Im Gedränge (auf dem Markt, öffentlichen Feierlichkeiten etc.) passen Sie auf Ihre Taschen auf. Gemäß der aktuellen Crime Index Rate 2017 ist Georgien im weltweiten Vergleich der Inneren Sicherheit auf Platz 7, In Europa nur übertroffen von Österreich auf Platz 4 und vor Deutschland auf Platz 31. Insgesamt werden hier 125 Länder erfasst. Auch unsere bisherigen Gäste bestätigen Ihnen gerne, das Georgien ein außergewöhnlich sicheres Reiseland ist.
        Schon am ersten Tag Ihres Aufenthalts in Georgien werden Sie allerdings merken, dass die georgische Fahrweise sehr eigenartig ist (wenngleich nicht mehr so dramatisch wie noch vor einigen Jahren). Seien Sie sehr vorsichtig, wenn Sie eine Straße überqueren möchten. Benutzen Sie, wenn möglich, lieber die Unter- oder Überführungen. Zebrastreifen werden von vielen Fahrern allmählich durchaus beachtet.
        Den Notruf erreichen Sie bei Bedarf unter der allseits bekannten Nummer 112, wo Ihnen auch auf Englisch weitergeholfen wird.

        Öffentlicher Nahverkehr und Taxi:
        Sie werden in Georgien sehr viele Autos mit Taxischildern sehen. Die meisten davon gehören Privatpersonen. Mit diesen Taxifahrern muss man den Preis im Voraus verhandeln, da sie über keinen Taxameter verfügen. Innerhalb von Tbilisi werden abhängig von der Strecke in der Regel zwischen 3 - 15 Lari für eine Fahrt fällig. Sind Sie mit dem genannten Preis nicht einverstanden, dann lassen Sie das Taxi einfach weiterfahren und versuchen es bei einem anderen Fahrer. Wenn Ihr Ziel etwas abseits der touristisch relevanten Plätze liegt, dann empfehlen wir Ihnen, die Adresse schriftlich bei sich zu haben, um dies dem Fahrer bei Bedarf zeigen zu können. Wenn Sie lieber ein Taxi von einer Taxiagentur bestellen (auch in diesem Fall steht der günstige Preis im Vorfeld fest), fragen Sie z. B. an der Hotelrezeption oder wählen Sie folgenden Nummern (032) 2511 oder (032) 2181515. Eine weitere Alternative ist die Taxify APP für Android und I-Phone, über die Sie ebenfalls Taxifahrer in Tbilisi und teils darüber hinaus bestellen können.
        Von den öffentlichen Verkehrsmitteln empfehlen wir Ihnen die U-Bahn, wenn Sie in Tbilisi schnell und unkompliziert vorankommen möchten. Sie brauchen dafür eine Aufladekarte, die an einem Schalter in den U-Bahnstationen und an der Seilbahn problemlos gekauft werden kann. Die Karte selbst kostet 2 GEL und Guthaben muss zusätzlich aufgeladen werden. Die Einzelfahrt kostet pauschal 50 Tetri und ist 90 Minuten in alle Richtungen und für mehrere Fahrten gültig. Tages- und Wochenkarten gibt es nicht. Diese elektronische Fahrkarte kann auch in den kleinen Sammelbussen (ab 50 Tetri pro Fahrt innerorts) sowie normalen öffentlichen Bussen und der Seilbahn verwendet werden. Die Betriebszeiten der Metro in Tiflis sind von 6 Uhr früh bis 24 Uhr.
        Für die Standseilbahn Funicular zum Mtatsminda Park und dem Funicular Restaurant ist eine andere Karte nötig, die an der Berg- und Talstation der Bahn erworben werden kann und auch für die Fahrgeschäfte, das Riesenrad und Karussells im Park gültig ist. Bargeldeinsatz ist an diesen Attraktionen nicht vorgesehen.

        Essen und Trinken:
        Wenn Sie eine Reise nach Georgien gebucht haben, dann seien Sie darauf vorbereitet, oft reichhaltig und gut zu essen. Die georgischen Gerichte, die häufig Walnüsse und viele Gewürze enthalten, sind aber für „europäische Mägen“ manchmal gewöhnungsbedürftig und können gelegentlich kurzfristige Beschwerden verursachen. Wenn Sie allergisch auf bestimmte Produkte reagieren, sagen Sie Ihrem Guide bitte im Voraus Bescheid, um Verzögerungen bei der individuellen Bestellung oder körperliche Probleme zu vermeiden. Ebenfalls ist der ausgiebige Gebrauch von Koriander bei manchen Gerichten nicht jedermanns Geschmack. Auch hier können Sie Ihrem Guide einfach Bescheid sagen.
        Das Leitungswasser ist für Einheimische Trinkwasser. Wegen ungewohnter Bakterien ist es für Reisende jedoch nur zum Zähneputzen empfehlenswert. Zum Trinken gibt es eine große Auswahl an Mineralwässern in den Geschäften.
        In den meisten georgischen Restaurants wird der Tisch nach der georgischen Tradition gedeckt. Das bedeutet, dass Sie verschiedene Arten von Vor- und Hauptspeisen teilweise zugleich oder auch durcheinander auf den Tisch bekommen und sich diese teilen. Für die Einheimischen ist ein Restaurant ein Ort, an dem man das Beisammensein genießt, Trinksprüche sagt, tanzt und singt. Der Restaurantbesuch ist etwas Besonderes. Nicht nur die georgischen Gäste, sondern auch die Musik, die in den Restaurants mittlerer Klasse angeboten wird, ist oft laut bis sehr laut. Wir empfehlen Ihnen, sich auf diese Art der Musikdarbietung und Geräuschkulisse als landesüblich einzulassen und zusammen mit anderen Gästen diese typisch georgische Atmosphäre zu genießen. Wenn man weiß was einen erwartet gelingt dies zumeist überraschend leicht.
        Zunehmend gibt es Lokale, die teilweise oder ausschließlich Bio-Produkte inklusive Bio-Wein anbieten. Von einfachen Lokalen mit herzhafter Küche und rustikaler Atmosphäre über internationale Küche und Steakhäuser bis hin zu Haute-Cuisine findet man in den großen Städten Georgiens alles, was das Herz begehrt.
        Seit Mai 2018 herrscht in öffentlichen Räumen wie Restaurants generelles Rauchverbot.

        Weitere allgemeine Informationen:
        Landesgrenzen mit Armenien, Aserbaidschan, Russland, Türkei
        Fläche ~ 69.700 km²
        Einwohnerzahl ~ 3.800.000
        Hauptstadt – Tbilisi (Einwohnerzahl ~ 1.200.000)
        Größte Städte – Tbilisi, Kutaissi, Batumi, Rustavi
        Staatsform – parlamentarische Republik
        Amtssprache – Georgisch
        Schrift – Georgisches Alphabet
        Staatsreligion – Georgisch Apostolische Kirche
        Zeitzone – UTC +4 (zur Europäischen Sommerzeit ist es also in Georgien 12:00 Uhr mittags, wenn es in München erst 10:00 Uhr vormittags ist. Zur Europäischen Normalzeit (Winterzeit) ist es in Georgien 13:00 Uhr, wenn es in München erst 10:00 Uhr vormittags ist.
        Telefonvorwahl – (+995)

        Klima:
        In Westgeorgien herrscht im Sommer subtropisches Klima mit hoher Feuchtigkeit, während Ost- und Südgeorgien durch mediterranes- bis kontinentales, teilweise trockenes Klima beeinflusst wird. Hier finden sich die größte Weinregion des Landes sowie Steppen- und halbwüstenartige Landschaften. In den Bergregionen findet sich ewiges Eis.

        Das Kennen einiger georgischer Wörter hilft Ihnen in Kontakt mit Einheimischen zu kommen und Ihre Dankbarkeit oder Höflichkeit zum Ausdruck zu bringen:
        გამარჯობა    gamardschoba - Guten Tag
        ნახვამდის    nachwamdis - Auf Wiedersehen
        დიახ, კი      diach, ki - Ja (höflich und umgangssprachlich)
        არა              ara - Nein
        კარგი          kargi - Gut, OK
        მე მქვია ....  мe-мкwia.... - Ich heiße....
        მადლობა     madlоbа - Danke
        გაუმარჯოს   gaumardschoss - Prost

        (საქართველო Sakartvelo = ist der Eigenname von Georgien)

        Geschichtlicher Kurzüberblick:
        Vor 1,8-1,6 Mio. Jahren lebte auf dem Gebiet des heutigen Georgiens einer der Vorfahren des modernen Menschen, der Homo Erectus. Vor einigen Jahren wurden die ältesten europäischen Spuren der urzeitlichen Einwanderer nach Europa in Georgien gefunden. Über die genaue Zuordung der Spezies diskutiert die Fachwelt noch. Im 12. -7. Jh. vor Christus entstanden die ersten staatlichen Formen in Georgien – Diaochi und Kolcha (Kolchis, bekannt aus der Argonautensage). Später, im 4. Jh. v. Chr., wurde im Ostteil des heutigen Georgiens das Königreich Iberien ins Leben gerufen.
        Den kleinen Königreichen auf dem Gebiet Georgiens fiel es schwer, sich gegen die zahlreichen Eroberer zur Wehr zu setzen. Die Überfälle in verschiedenen Grenzregionen führten dazu, dass die östlichen und westlichen Königreiche Georgiens häufig dem Einfluss verschiedener feindseliger Staaten unterworfen wurden. Die Einheit georgischer Könige und Fürsten war so nur schwer zu erreichen. Einige Bündnisse wurden geschlossen, die aber zumeist nicht lange Bestand hatten.
        Besonders grausam waren in der Geschichte Georgiens die Zeiten arabischer Herrschaft im 8. - 11. Jh., die zahlreichen, verheerenden Überfälle der Mongolen im 12 . - 15. Jh. und die heftigen Kämpfe um die Aufteilung des Kaukasus zwischen dem Osmanischen Reich und Persien im 16. - 18. Jh. Dazwischen gab es nur wenige ruhige Zeiten, so im 11. - 12. Jh. während der Regierungen König Davids des Erbauers und seiner Urenkelin, Königin Tamara. Diese Blütezeit wurde später als das Goldene Zeitalter Georgiens bekannt.
        Nach der unter Druck erfolgten Unterzeichnung des sogenannten Schutzabkommens (Georgievski Traktat) im Jahre 1783 beginnt die Dominanz durch das Russische Reich. Im 19. Jahrhundert wurden nach und nach alle georgischen Königreiche aufgehoben und Georgien vom Russischen Reich vollständig annektiert.
        1918 wurde in einem ersten Versuch die Unabhängigkeit wieder zu erlangen, die Georgische Demokratische Republik ausgerufen. Umgehend erkannte Deutschland diese (nicht ganz uneigennützig) als freien Staat an. Diese Unabhängigkeit dauerte jedoch nur drei Jahre. 1921 besetzte die rote Armee Georgien. In der Folge wurde das Land gezwungen der Sowjetunion beizutreten. Die jüngste Wiedererlangung der Unabhängigkeit war erst nach dem Zusammenbruch der UDSSR, im Jahre 1991 möglich. Es folgten chaotische Jahre, die in einer kompletten Reform des Staatswesens und der erfolgreichen Beseitigung der Korruption endeten. Heute gilt Georgien auf diesen Gebieten als vorbildlich und beispielhaft in der Region.
        Unterdessen setzt Georgien seinen erfolgreichen Weg zurück gen "Westen" weiter fort. Jüngste Meilensteine sind diverse Freihandelsabkommen wie zum Beispiel der Beitritt zur Europäischen Freihandelsassoziation EFTA oder die im März 2017 erlangte Visaliberalisierung für den Schengen-Raum. Zudem ist Georgien ein wichtiger NATO Partner, der zum Beispiel in Afghanistan nach den USA das größte Truppenkontingent stellt. Wichtigste Wirtschaftszweige sind der Tourismus und die Produktion sowie der Export von Wein, Brandy und landwirtschaftlichen Produkten.
        Zudem sind viele internationale - auch rund 300 deutsche Unternehmen - gegenwärtig in Georgien aktiv. Darunter HeidelbergCement, Henkel und Caparol. Diese stehen mit ihrem Engagement vor Ort in der Tradition von Firmen wie "Siemens und Halske". In den 1860er Jahren verfügte dieses Unternehmen über die Telegrafenleitungen im Kaukasus. Tiflis war ein Knotenpunkt der 10.000 km langen Verbindung London-Kalkutta. Die Tätigkeiten wurden von Walter Siemens und später von Otto Siemens geleitet, der auch Konsul war. Beide wurden in Tiflis begraben. Werner von Siemens selbst reiste 1890 zum dritten und letzten Mal nach Georgien.
        Zudem ist Georgien mit seiner über 8.000 Jahre lückenlos dokumentierten Weinbautradition (UNESCO Welterbe) Schauplatz diverser antiker griechischer Mythen, wie zum Beispiel der Argonautensage um die Suche nach dem Goldenen Vlies oder der Sage um Prometheus, der von den Göttern an die Felsen des Kasbek gekettet worden sein soll.

    Tag 1 (Fr): Flug nach Kutaisi

    Georgien_Kutaisi_Brunnen_bunt beleuchtet bei Nacht

    Tag 1 (Fr): Flug nach Kutaisi

    Flug nach KutaisiKutaisi heißt "steinig" und war in der Antike, etwa 8. Jahrhundert v. Chr. als Kutaia, die Hauptstadt der Kolchis bekannt. Heute ist sie Imeretis Hauptstadt, ist nach Tiflis die zweitgrößte Stadt Georgiens. Die eleganten, von Bäumen gesäumten ... mehr

    Tag 1 (Fr): Flug nach Kutaisi

    Flug nach Kutaisi

    Kutaisi heißt "steinig" und war in der Antike, etwa 8. Jahrhundert v. Chr. als Kutaia, die Hauptstadt der Kolchis bekannt. Heute ist sie Imeretis Hauptstadt, ist nach Tiflis die zweitgrößte Stadt Georgiens. Die eleganten, von Bäumen gesäumten Straßen, mit ihren Häusern aus dem 19. Jahrhundert, erstrecken sich bis zum Ufer des Flusses Rioni und laden zu gemütlichen Spaziergängen ein.  Im jüdischen Viertel sind eine Reihe von Synagogen Zeugen für die lange Geschichte der georgisch-jüdischen Gemeinde. Die größte Synagoge der Stadt - wurde 1866 erbaut und bietet Platz für 500 Gläubige - und die prächtigen Kirchen von Bagrati und Gelati - beides UNESCO-Welterbestätten - zeugen von der Bedeutung der Region.

    Tag 2 (Sa): Kutaisi – Uplistsikhe – Gudauri – Stepantsminda

    Georgien_Ananuri_Kloster_Wehrkirche

    Tag 2 (Sa): Kutaisi – Uplistsikhe – Gudauri – Stepantsminda

    Nach der Landung am Kutaisi International Airport werden Sie am Flughafen bereits von Ihrer deutschsprachigen Reiseleitung begrüßt und in Ihr Hotel begleitet.Nach dem späteren Frühstück besuchen Sie den örtlichen Bauernmarkt ... mehr

    Tag 2 (Sa): Kutaisi – Uplistsikhe – Gudauri – Stepantsminda

    Nach der Landung am Kutaisi International Airport werden Sie am Flughafen bereits von Ihrer deutschsprachigen Reiseleitung begrüßt und in Ihr Hotel begleitet.
    Nach dem späteren Frühstück besuchen Sie den örtlichen Bauernmarkt und tauchen ein in das Alltagsleben der Bevölkerung und erkunden die Altstadt von Kutaisi. Hernach geht es zur Gelati Klosterakademie. König David, der Erbauer, liegt hier unter dem Eingangstor begraben. Eine Legende besagt, weil er auch im Jenseits immer die Schritte seines Volkes hören will. Anschließend fahren Sie in Richtung der Bergwelt des großen Kaukasus und genießen das Mittagessen in einem traditionellen Restaurant auf dem Rikotipass.
    Danach besichtigen Sie die antike Höhlenstadt Uplistsikhe. Diese befindet sich auf einem Felsen, oberhalb eines Zweigs der alten Seidenstraße. Die alten Wohnhöhlen, Weinkeller und Plätze für die alten heidnischen Rituale sind noch immer sehr gut zu erkunden. Über die alte georgische Heerstraße geht es nun direkt in die Berge. Sie machen Halt an der Wehrkirche Ananuri am Jinvali Stausee, bevor es weiter über den Kreuzpass nach Stepantsminda zu Füßen des sagenumwobenen Berges Kazbek geht (laut neuer Messung 5.054 m). Nach der antiken griechischen Legende wurde hier Prometheus von den Göttern an die Felsen gefesselt. Übernachtung in Stepandsminda.

    Uplistsikhe - die Höhlen- und Festungsstadt Uplistsikhe wurde bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. gegründet und besaß mächtige Festungsanlagen. Die Stadt war immer wieder das vergebliche Ziel von Eroberern bis Ögedei Khan im 13. Jahrhundert endlich die Zerstörung gelang. Später besaß die Stadt bereits eine Kanalisation mit Wasserkanälen und Rinnen für das Abwasser. Die sogenannte Fürstenkirche ist innen mit Fresken ausgeschmückt.

    Die ehemalige Poststation Gudauri entwickelte sich in den 1980er Jahren zu einem beliebten Wintersportort, der auch für Heliskiing bekannt ist.

    Stepandsminda ist eine Kleinstadt nahe der russischen Grenze. Sie ist vor allem wegen der nahe gelegenen Dreifaltigkeitskirche Gergetis Sameba bekannt. Die Kirche gilt als eines der Wahrzeichen Georgiens. Hier beginnen viele Wanderungen auf den Berg Kasbek, der immerhin 5.047 m hoch ist.

    Tag 3 (So): Stepantsminda – Kasbek Gletscher – Stepantsminda

    Georgien_Kasbek_Gergeti Dreifaltigkeitskirche

    Tag 3 (So): Stepantsminda – Kasbek Gletscher – Stepantsminda

    Sie fahren nach dem Frühstück hoch zum Gergeti Plateau, das auf gut 2.200 m liegt und besuchen hier das kleine Dreifaltigkeitsklosters hier. Dann machen Sie eine Wanderung durch eine atemberaubend schöne Landschaft zum Gletscheraussichtspunkt, ... mehr

    Tag 3 (So): Stepantsminda – Kasbek Gletscher – Stepantsminda

    Sie fahren nach dem Frühstück hoch zum Gergeti Plateau, das auf gut 2.200 m liegt und besuchen hier das kleine Dreifaltigkeitsklosters hier. Dann machen Sie eine Wanderung durch eine atemberaubend schöne Landschaft zum Gletscheraussichtspunkt, um die grandiose Aussicht zu bewundern. (Dauer ca. 6,5 - 7 Stunden). Anschließend geht's wieder zurück ins Hotel. Übernachtung in Stepantsminda.

    Kasbek ist der dritthöchste Berg Georgiens und ein erloschener Vulkan. Er ist durch die griechische Mythologie bekannt. Weil Prometheus den Göttern das Feuer stahl und ohne Erlaubnis an die Menschen weitergab, wurde er hier an die Felsen gekettet. Bevor er von dem Helden Herakles befreit wurde, riss ihm täglich ein Adler ein Stück Leber aus dem Leib. Um seine Qual zu verlängern, wuchs die Leber immer wieder nach.

    Die Gergeti-Dreifaltigkeitskirche wurde im 14. Jahrhundert erbaut und beherbergte viele Jahrhunderte lang das Weinrebenkreuz der Heiligen Nino und den georgischen Kronschatz.

    Tag 4 (Mo): Stepantsminda – Mtzkheta – Gombori – Telavi – Kisiskhevi

    Georgien_Mtzkheta_Svetitskhoveli Kathedrale

    Tag 4 (Mo): Stepantsminda – Mtzkheta – Gombori – Telavi – Kisiskhevi

    Heute fahren Sie in die alte georgische Hauptstadt Mtzkheta (UNESCO Welterbe). Unterwegs besuchen Sie das Kloster Dschwari, das oberhalb eines Flussdeltas liegt. In Mtzkheta steht die altehrwürdige Svetitskhoveli Kathedrale, das spirituelle ... mehr

    Tag 4 (Mo): Stepantsminda – Mtzkheta – Gombori – Telavi – Kisiskhevi

    Heute fahren Sie in die alte georgische Hauptstadt Mtzkheta (UNESCO Welterbe). Unterwegs besuchen Sie das Kloster Dschwari, das oberhalb eines Flussdeltas liegt. In Mtzkheta steht die altehrwürdige Svetitskhoveli Kathedrale, das spirituelle Zentrum des Landes, in dem sich ein Teil des Leibrocks Christi befindet. Svetitskhoveli ist zusammen mit Alaverdi In der Weinregion und Bagrati in Kutaisi eine der drei Hauptkirchen des Landes. Sie symbolisieren gewissermaßen die Vereinigung der verschiedenen georgischen Königshäuser und Fürstentümer im Glauben. Über den Gomboripass geht es weiter in die wichtigste georgische Weinregion Kakheti, wo Sie mehr über die 8.000 Jahre alten Weinbautraditionen erfahren (UNESCO Welterbe und Guinnessbuch der Rekorde). Bevor Sie zum Abschluss des Tages noch ein Stopp an der Festung von König Erekle II. in Telavi einlegen, besuchen Sie einen Familienbetrieb, der in sechster Generation die bekannten Quevri-Tonkrüge herstellt. Die kleinsten Krüge fassen nur wenige Liter, während die größten vom Volksmund "Dinosauriereier" genannt werden. Probieren Sie ruhig ein Gläschen Tschatscha (georgischer Grappa). Sie machen noch eine Führung in den Weinkellern und eine leckereWeinprobe vor dem Abendessen. Übernachtung im Weingut.

    Die über 3000 Jahre alte Stadt Mzcheta liegt in einem kleinen Talbecken am Zusammenfluss der Flüsse Aragwi und Mtkwari. Sie war eine der wichtigsten Handelsstädte an der Seidenstraße, zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer.

    Das Kloster Dschwari – Kreuzkloster – liegt hoch über der Stadt und ist schon von weitem gut zu sehen. Die Heilige Nino soll der Überlieferung nach bereits im 4. Jahrhundert an dieser Stelle ein Kreuz errichtet haben.

    Die Kathedrale Swetizchoweli – Kathedrale der lebensspendenden Säule – befindet sich im Stadtzentrum von Mzcheta und wurde um 1010 bis 1029 auf der ersten Kirche Georgiens errichtet. Mehrere Jahrhunderte lang diente sich als Krönung- und Begräbniskirche den georgischen Monarchen.

    In Telavi findet man mehrere weltberühmte Weingüter, Kunstmuseen, Schlösser und ein Theater. Das Königsschloss diente im 17. - 18. Jahrhundert als Hauptresidenz den kachetischen Königen. Das Schloss verfügt über zwei Kirchen, die Ruinen der königlichen Bäder, das Pantheon und den persischen Palast von König Erekle II. Der Palast beherbergt heute das Museum von König Erekle. Das Ethnografische Museum und die Bildergalerie befinden sich ebenfalls innerhalb der Mauern des Königsschlosses.

    Kachetien - ist dynamisch und historisch und die vielfältigste Weinregion Georgiens. Hier leben besondrs gastfreundliche und aufgeschlossene Menschen. Die Gegend ist von hohen, schroffen Bergen umgeben, mit alten Schlössern und prächtigen Kirchen. Kachetien ist zweifellos ein Muss für jeden Besucher Georgiens. Es verbindet Gastfreundschaft und dramatische Landschaften und garantiert ein unvergessliches Erlebnis. Wenn die Berge die Krone der herrlichen Landschaft Georgiens sind, dann ist Kachetien das leuchtende Herz.

    Die Weinherstellung in Kachetien kann über mehrere tausend Jahre zurückverfolgt werden. Archäologen haben Überreste aus dem 6. Jahrhundert vor Christus entdeckt, die zeigen, dass Georgien mit ziemlicher Sicherheit die Wiege des Weinanbaus ist. Heute werden in Georgien über 500 Rebsorten angebaut, und die alte kachetische Methode zur Herstellung von Wein wird immer noch praktiziert. Der Traubensaft wird in einem riesigen Tongefäß namens Qvevri aufbewahrt, das unter der Erde vergraben ist. Wenn Sie diesen besonderen Wein einmal probiert haben, werden Sie verstehen, warum dieser köstliche, ungefilterte Bio-Wein so beliebt ist.

    Tag 5 (Di): Kisiskhevi – Sighnaghi – Tbilisi

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    Tag 5 (Di): Kisiskhevi – Sighnaghi – Tbilisi

    Am Vormittag besuchen Sie die Zitadelle Gremi aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist das  Relikt einer einst reichen und später von den Persern zerstörten Handelsstadt an der alten Seidenstraße. Sie fahren dann weiter in die romantische ... mehr

    Tag 5 (Di): Kisiskhevi – Sighnaghi – Tbilisi

    Am Vormittag besuchen Sie die Zitadelle Gremi aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist das  Relikt einer einst reichen und später von den Persern zerstörten Handelsstadt an der alten Seidenstraße. Sie fahren dann weiter in die romantische Kleinstadt Sighnaghi oberhalb des Alasanitals. Sie machen einen gemütlichen Spaziergang durch die verwinkelten Gassen des Städtchens mit seinen vielfältigen Handwerksbetrieben und entlang der alten Stadtmauer.
    Dann besuchen Sie die Kahedrale Alaverdi. Sie liegt in malerischer Lage inmitten des Alasanitals zu Füßen der Berge des großen Kaukasusgebirges. Die Mönche pflegen hier im Garten je einen Rebstock von über 120 Rebsorten, die teilweise nur in Georgien zu finden sind. Anschließend geht es in Georgiens Hauptstadt Tbilisi. Nach dem Zimmerbezug erkunden Sie das Schwefelbäderviertel in unmittelbarer Nähe zu Ihrem Hotel. Diesem Viertel verdankt die Stadt ihren Namen als „die warme Stadt“.
    Im Dezember 2017 wusste die NZZ folgendes über die Schwefelbäder in Tbilisi zu berichten: „Um die Badeanlagen ranken sich Bräuche und Legenden. Hier wurden Bräute beschaut, mehrtägige Hochzeiten gefeiert, Geschäfte abgeschlossen und Treffen mit Feinden abgehalten. Als 1795 die Perser die Stadt eroberten, soll der impotente, auf Heilung hoffende Schah Aga Mohammed Khan eines der Bäder aufgesucht haben. Es nützte nichts – und so befahl er, die Stadt zu verwüsten."
    Auch Alexander Puschkin war Gast der Bäder von Tbilissi. In seiner "Reise nach Erzurum während des Feldzugs im Jahre 1829" schrieb der Dichter begeistert: "Im ganzen Leben traf ich weder in Russland noch in der Türkei etwas Wundervolleres als die Bäder von Tiflis.“ Sie besuchen das Metekhi Plateau mit der gleichnamigen Kirche und dem Reiterstandbild des Stadtgünders König Wachtang I. Gorgasali. Von hier aus bieten sich beste Ausblicke über den Fluss und die umliegenden Hügel mit den Häusern in der traditionellen Bauweise.

    Sie machen einen Spaziergang durch den Rikhe Park und über die gläserne Friedensbrücke zu einem traditionellen Restaurant in der Altstadt, wo Sie Ihr Abendessen genießen.

     

    Sighnaghi - Der Name ist vom türkischen Wort "Signak" abgeleitet und bedeutet "Schutz". Die Stadt blickt auf eine reiche Geschichte als Zentrum für Händler und Handwerker zurück. Die verwinkelten Kopfsteinpflasterstraßen und -gässchen, die italienische Architektur, die historischen Kirchen und die alten Verteidigungsmauern aus dem 18. Jahrhundert schaffen eine charmante Atmosphäre.

    Tag 6 (Mi): Tbilisi

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    Tag 6 (Mi): Tbilisi

    Nach dem Frühstück entdecken Sie mehr von der wieder aufblühenden georgischen Hauptstadt und Sie erfahren Interessantes  über die spannende Geschichte dieser Stadt, einem Kreuzpunkt von Orient und Okzident, von Nord und Süd.Tbilisi ... mehr

    Tag 6 (Mi): Tbilisi

    Nach dem Frühstück entdecken Sie mehr von der wieder aufblühenden georgischen Hauptstadt und Sie erfahren Interessantes  über die spannende Geschichte dieser Stadt, einem Kreuzpunkt von Orient und Okzident, von Nord und Süd.
    Tbilisi liegt an ehemals sieben wichtigen europäisch-asiatischen Handelswegen und wurde in den Jahren ab etwa 1120 zu einer der reichsten Städte des Mittelalters. Bereits Marco Polo berichtete, es gäbe hier eine „herrliche Stadt namens Tiflissi...“

    Es geht hinauf zur Festung Narikala, die im 4. Jahrhundert gegründet wurde. Sie besuchen die 20 Meter hohen Statue Kartlis Deda, der Mutter Georgiens und fahren dann mit der Seilbahn wieder abwärts.
    Von hier aus geht es über die gläserne Friedensbrücke in die Gassen der Altstadt mit der Karawanserei und der Sioni Kathedrale. Hier befindet sich das Weinrebenkreuz der heiligen Nino, die Georgien im 4. Jh. christianisierte. Sie sehen ebenso die älteste erhaltene Kirche der Stadt aus dem 6. Jahrhundert - die Antschischati-Kirche.
    Vorbei am Gabriadze Theater spazieren Sie dann weiter zum Blumenmarkt und zur Rustaveli Avenue mit dem im maurischen Stil erbauten Opernhaus, dem Parlamentsgebäude und dem Nationalmuseum, in dem sich unter anderem eine beeindruckende Ausstellung vorchristlicher Goldschmiedekunst befindet. Nach der Führung im Museum haben Sie Zeit, um einen entspannten Abend zu genießen. Übernachtung in Tbilisi.

    Tbilissi wurde im 5. Jahrhundert gegründet und hat schon immer Besucher mit seiner lebhaften Atmosphäre, den alten Straßen und Karawansereien angezogen. Bereits der berühmte Schriftsteller Alexander Dumas sagte dieser “Stadt der Legenden und Romanzen” einen “fremden und faszinierenden Charme” nach. Hier finden Sie georgisch-orthodoxe, armenisch-gregorianische und römisch-katholische Kirchen, eine Synagoge, eine Moschee und einen zoroastrischen Tempel innerhalb eines 5-minütigen Spaziergangs. Tbilissi ist eine multiethnische, multikulturelle, multireligiöse Stadt und ist dabei weder eine europäische noch eine asiatische Stadt, sondern eine begeisternde Verbindung aus Ost und West.

    Tag 7 (Do): Tbilisi – Batumi

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    Tag 7 (Do): Tbilisi – Batumi

    Mit dem Frühzug fahren Sie nach Batumi an der Schwarzmeerküste. Nach dem Check-In in Ihrem Hotel machen Sie einen kleinen Orientierungsspaziergang durch die von Weinreben bewachsenen Gassen, über die Piazza und zur Medea-Statue (die Statue ... mehr

    Tag 7 (Do): Tbilisi – Batumi

    Mit dem Frühzug fahren Sie nach Batumi an der Schwarzmeerküste. Nach dem Check-In in Ihrem Hotel machen Sie einen kleinen Orientierungsspaziergang durch die von Weinreben bewachsenen Gassen, über die Piazza und zur Medea-Statue (die Statue erinnert an die berühmte griechische Sage vom Goldenen Vlies). Sie fahren zum Botanischen Garten und machen einen kleinen Bummel durch den herrlichen Garten auf den Klippen oberhalb des Meeres und genießen Sie die grandiosen Ausblicke auf die Bucht von Batumi. Zurück in Batumi, weitere Erkundung der Stadt mit dem Hafen, dem palmengesäumten Strandboulevard und den tanzenden Springbrunnen. Übernachtung in Batumi.

    Batumi ist eine Stadt, in die sich Besucher leicht verlieben können - wegen ihrer einzigartigen Mischung aus subtropischer Küste und malerischen Stränden, umrahmt von spektakulären schneebedeckten Bergen und einem legendären Nachtleben. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften dieser Kombination aus See- und Bergluft sind bekannt und ein Grund, warum Georgien eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Hundertjährigen aufweist. Die Felder rund um die Stadt sind hauptsächlich Tee- und Zitrusplantagen, deren süßer Duft sich in der gesamten Region ausbreitet.

    Batumi Botanical Garden - liegt nur 9 km nördlich von Batumi am Mtsvane Kontskhi (Grünes Kap).  Hier gedeihen über 5.000  wunderschöner Pflanzenarten. Dank des einzigartigen Mikroklimas von Adjara können im Garten eine erstaunliche Vielfalt an Pflanzen aus den verschiedensten Regionen und Klimazonen nebeneinander wachsen. Bestaunen Sie die großartige Wirkung so vieler Arten an einem Ort und genießen Sie einfach den Duft dieser spektakulären Pflanzen.

    Tag 8 (Fr): Batumi – Kutaisi – Abreise und Heimflug

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    Tag 8 (Fr): Batumi – Kutaisi - Abreise und Heimflug

    Heute heißt es Abschied nehmen.Sie haben am Vormittag freie Zeit und machen dann ein Ausflug zu den Ruinen der römischen Festung Gonio. Genießen Sie das Mittagessen in einem Strandrestaurant und fahren anschließend zum Flughafen ... mehr

    Tag 8 (Fr): Batumi – Kutaisi - Abreise und Heimflug

    Heute heißt es Abschied nehmen.

    Sie haben am Vormittag freie Zeit und machen dann ein Ausflug zu den Ruinen der römischen Festung Gonio. Genießen Sie das Mittagessen in einem Strandrestaurant und fahren anschließend zum Flughafen Kutaisi. Sie verabschieden sich von Ihrem Fahrer und Guide.

    Auf Wiedersehen und guten Heimflug.

    Termine & Preise

    Ihr Zielgebiet

    Bitte beachten Sie diese Reisehinweise

    Unsere Reisepreise sind bei R+V versichert!

    Visum/ Aufenthaltsgenehmigung Georgien
    Deutsche Staatsangehörige können visumfrei nach Georgien einreisen und sich dort bis zum einem Jahr aufhalten.

    Für Aufenthalte aufgrund selbständiger oder nichtselbständiger Beschäftigung, Studium / Ausbildung oder Familienzusammenführung ist aber weiterhin die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis (Residence Permit) nötig, deren Beantragung nach Einreise in Georgien bei der Public Service Hall (in allen größeren Städten) erfolgt. Die Aufenthaltserlaubnis muss fristgerecht beantragt werden, d.h. so zeitig, dass die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis noch innerhalb des Jahres des visumfreien Aufenthalts liegt. Hinweise rund um die Beantragung der Aufenthaltserlaubnis sowie zu erwartende Bearbeitungszeiten finden Sie auf der Webseite der Public Service Hall (auf Englisch, Russisch und Georgisch). Weiterführende Informationen können zudem bei den diplomatischen oder konsularischen Vertretungen Georgiens in Deutschland erfragt werden.

    Sollte die Aufenthaltsfrist bereits abgelaufen sein, liegt eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit vor. Das Bußgeld beläuft sich auf 180 GEL bei Überschreiten der legalen Aufenthaltsfrist von bis zu drei Monaten, auf 360 GEL bei Überschreiten von mehr als drei Monaten. Das anfallende Bußgeld kann vor oder nach der Ausreise gezahlt werden. Bei Nichtzahlung kann eine zukünftige Einreise verweigert werden. Nach Ablauf der Aufenthaltsfrist kann es zudem zu einer Ausweisung kommen.

    Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
    Reist ein minderjähriges Kind deutscher Staatsangehörigkeit nur mit einem Elternteil nach Georgien ein, ist das Mitführen der Vollmacht des anderen Elternteils nicht erforderlich. Die Deutsche Botschaft Tiflis rät dennoch dazu, insbesondere bei Kindern deutsch-georgischer Eltern, dass der mit dem Kind reisende Elternteil die Einverständniserklärung des anderen Elternteils bei sich führt. Einer Begleitperson, die nicht Vater oder Mutter des Kindes ist, sollte immer eine Vollmacht der Eltern mitgegeben werden. Eine Beglaubigung der Vollmacht durch die Konsularabteilung der Georgischen Botschaft in Berlin ist nicht erforderlich.

    Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

    Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/


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